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BUND Regionalverband Neckar-Alb

Grün in der Stadt? - Ein Dauerbrenner

Die vielfältigen Funktionen von Grünflächen, von blütenreichem Straßenbegleitgrün und von Bäumen im Siedlungsgebiet für ein gesundes Stadtklima, als Versickerungsflächen (inbesondere bei den immer häufiger auftretenden Starkregenereignissen), als Lebensraum für zahlreiche Tiere und nicht zuletzt für unsere Erholung ist unbestritten. Andererseits steht "Stadtgrün"  unter Druck: Eine intensive Nutzung von Grünflächen oder die Beschädigung von Bäumen durch Baumaßnahmen zieht eine kostenaufwändige "Gesundheitspflege" nach sich oder macht eine Fällung des "Problembaums" notwendig. So kann mangels Personal im Stadtplanungsamt Tübingen nicht einmal auf öffentlichen Flächen für einen außreichenden Baumschutz während Baumaßnahmen gesorgt werden, wie das Beispiel der stattlichen, aber durch Wurzelabgrabungen beschädigten Blutbuche am sanierten Stadtplanungsamt zeigt. Stattdesen investierte man in Reutlingen und Tübingen insbesondere wegen der Grenzwertüberschreitung für Stickoxide und Feinstaub  an hochbelasteten Straßen rund 30000 € (+Folgekosten!) in eine Moos-Sedumwand als "innovativer" Baumersatz. Denn angeblich kann dieses "Stadtmöbel soviel Schadstoffe aus der Luft filtern wie 275 Bäume. Nun ist das teuere Experiment, das der BUND von Anfang an kritisch sah, sowohl in Tübingen als auch in Reutlingen gescheitert.
Im Gegensatz dazu können Verkehrskonzepte für umweltfreundliche Mobiliät, Energiesparmaßnahmen an Gebäuden (wie die aktuelle "Klimaschutzoffensive" der Stadt Tübingen bei Neubauten) sowie ausreichend Mittel und Personal für Planung und Pflege von vernetzten Grünflächen (in Tübingen liegt immer noch ein "Masterplan Grün" in der Schublade) die Lebensqualität in Kommunen nachhaltig verbessern. Wer sich dafür einsetzen will, ist bei den BUND-Gruppen in der Region an der richtigen Stelle.

Viel Moos für wenig wirksame "Mooswand" - hier beim Austausch im Mai 2018 

Blühstreifen (Tübingen), in dem es summt und brummt... 

BUND-Workshop bei der Klimawerkstatt der GSS, Juli 2018

GSS-Klimawerkstatt BUND Workshop Lippenbalm

Der BUND RV und andere Gruppen boten im Rahmen der von Stadt Tübingen und GSS-Schule organisierten Klimawerkstatt wieder einen Workshop an. Erst kam der relativ anspruchsvolle Theorieteil - allerdings mit viel Bezug zum Alltag der SchülerInnen -  bei dem Barbara Lupp mit den SchülerInnen über Plastikvermeidung und Konsumverhalten diskutierte. Den praktischen Teil übernahm anschließend die Oikos-Hochschulgruppe. Nach einem kurzen Input über die Herkunft von Bienenwachs, Kokosöl usw. konnten die SchülerInnen aus diesen Substanzen einen pflegenden Lippenbalm herstellen. Während sich im fertigen Balm garantiert kein Erdöl oder Mikroplastik befand, waren die Behältnisse aus Kunststoff - aber in Form von Direktrecycling: Herzlichen Dank an die Bastelstube im Franz. Viertel, die uns jede Menge ausgedienter Perlendöschen schenkte!  

Ortstermin des Petitionsausschusses in der Sarchhalde/ Käsebachtal, Juni 2018

Von der Bürgerinitiative Sarchhalde/Sarchhalde hervorragend vorbereiteter Ortstermin, was nicht nur die Mitglieder des Petitionsausschusses beeindruckte, sondern auch zahlreiche BürgerInnen und die Lokalpresse www.tagblatt.de/…/Streit-um-die-Sarchhalde-377651.h….
Während UKT-Vertreter bei diesem Termin aufgrund des scheinbaren Zwangs zum (Flächen-)Wachstum im Forschungsbereich insgesamt 7 ha auf dem Steinenberg und in der Sarchhalde im Flächennutzungsplan beanspruchen wollen, verweisen die Bürgerinitiative und der BUND auf die vielfältigen Funktionen der Sarchhalde https://kaesenbachtal.jimdo.com/die-sarchhalde-1/.
Übrigens hängt auch die Existenz einer jungen Landwirtsfamilie mit Milchvieh, Kartoffelanbau usw. vom Erhalt der Sarchalde ab. 

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