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BUND Regionalverband Neckar-Alb

Termine und Newsletter

Alle Termine findet man hier. Für die in etwa monatlich erscheinenden "Tipps & Termine" des BUND RV Neckar-Alb kann man sich hier anmelden.

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Rettet den Hambacher Forst! - Busfahrt zum Hambacher Wald und Solidemo in Tübingen

Wald vernichten um Braunkohle abzubauen? - Nein!

Der BUND RV Neckar-Alb hat einen Doppeldecker-Reisebus für den 06.10. organisiert, der komplett ausgebucht war. Rund 70 motivierte, engagierte TeilnehmerInnen fuhren mit einem Zwischenstopp bei der "Terra Nova"  zur Großkundgebung am Hambacher Wald.

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Solidaritätskundgebung für den "Hambi"

Die Gruppe "Ende Gelände Tübingen" organisierte am 20.09.2018 kurzfristig eine gut besuchte Solidaritätskundgebung. In engagierten Beiträgen plädierten die RednerInnen für den Erhalt des noch verbliebenen Gebietes des Hambacher Waldes, für Klimaschutz und gegen eine gestrige, von Profitinteressen getriebene Energiepolitik. Auf halber Strecke gedachten die TeilnehmerInnen mit einer Schweigeminute dem im Hambacher Forst tödlich verunglückten Journalisten. 

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Die Fällsaison beginnt - BUND RV fordert besseren Schutz für Stadtbäume

Wie kann man Altbäume schützen und sich manche teuren Nachpflanzungen sparen? - Stellungnahme des BUND RV Neckar-Alb.

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Raus aus der Nische, rein in die Stadt!

Jeannine Tischler bei der Eröffnung der Vernissage Foto: B. Lupp

Volles Haus bei der Vernissage zur Ausstellung "Klimaschutz im Alltag" in der VHS Tübingen. Nach einführenden Kurzvorträgen und einer tollen "Improshow" des Theaters Harlekin (Gelber Sack in griechischer Tragödie, Biogas bei Rosamunde Pilcher-Romanze,...) konnten die BesucherInnen Häppchen aus "geretteten Lebensmitteln" genießen und die schön gemachten Poster anschauen. Darauf erklären TübingerInnen beispielhaft, wie sie versuchen, sich im Alltag klimafreundlich zu verhalten.
Während bei der Vernissage mehrheitlich "Insider" anwesend waren, werden während der Woche zahlreiche andere VHS-BesucherInnen, darunter Geflüchtete, die Deutschkurse besuchen, die Möglichkeit haben, die Bilder sowie kurzen, aussagekräftigen Texte anzuschauen.
Die Ausstellung des Projektes "Gemeinsam zur Energiewende", bei dem der BUND RV Neckar-Alb Praxispartner ist, ist noch bis 24.09.2018 zu besichtigen. Mehr unter www.gemeinsam-zur-energiewende.de 

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Insektenmonitoring

Ortstermin am 29.08. mit dem baden-württembergischen Umweltmininster Untersteller, der LUBW-Präsidentin Bell, KommunalpolitikerInnen, Landwirtschafts -und NaturschutzvertreterInnen sowie EntomologInnen (=Sechs-Bein-ExpertInnen ;-)) am NSG Ruchberg bei Sonnenbühl.

Der Umweltminister weist eindringlich auf die Bedeutung von Insekten und die Folgen des massiven Rückgangs an Insektenvielfalt- und biomasse hin und nennt in diesem Zusammenhang die mittlerweile berühmte "Krefelder Studie" (s. auch https://journals.plos.org/plosone/article…).
Er stellt das "Sonderprogramm Biodioversität" vor, für das das Land 36 Mio € eingestellt hat (was z. B. den Baukosten von in etwa 8 km Bundesstraße entspricht!).
Im ersten Schritt dieses Programms werden sowohl auf Naturschutz- als auch auf "Normalflächen" (von der intensiv genutzten Silagewiese bis zu reich strukturierten, "traditioneller" Landwirtschaftsflächen) vorwiegend Tagfalter und Heuschrecken über mehrere Jahre systematisch erfasst.

Untersteller betont, dass man diese aufwändige Arbeit nicht (überwiegend) ehrenamtlichen Fachleute z. B. in den Naturschutzverbänden übertragen könne, sondern dafür bezahlen müsse. Auf meine Nachfrage sagt einer der anwesenden Entomologen, dass der Nachwuchs fehle - was man auch bei der Suche nach Fachleuten für dieses Programm zu spüren bekommen habe - weil man seit einigen Jahren an Universitäten vor allem in Molekularbiologie aber nicht mehr die Vermittlung von Systematik und Artenkenntnis investiert habe.

Da besteht dringender Nachholbedarf: Bei der ErzieherInnenausbildung angefangen, über den Biologieunterricht bis zu den Umwelt- und Naturwissenschaften an den Universitäten: Das Wissen über die Biodiversität ist essentiell!

Im zweiten Schritt sollen konkrete Maßnahmen wie die Beratung von Landwirten zur Förderung der Insektenvielfalt (und damit auch die Vielfalt an insektenfressenden Vögeln, Fledermäusen, Spinnen....) folgen.

Das Gute am warmen Frühling und trocken-heißen Sommer 2018, so ein Inektenfachmann: Viele Tagfalter und Heuschrecken profitierten von Dauersonnenschein und Hitze, welche auch während dieses Ortstermins am Ruchberg auf der "rauen Alb" zumindest die menschlichen BesucherInnen schwitzen ließen. 

Nach der interessanten, gut organisierten Veranstaltung zum Insektenmonitoring des Landes gab es kritische Nachfragen: Sind vier Begehungen pro Transekt und Jahr ausreichend (Ein BUND-Fachmann und Ortskenner ist sich sicher, dass es im NSG Ruchberg mehr Tagfalter gibt)?
Werden bereits vorhandene Daten (z. B. vom Tagfaltermonitoringprogramm) ausreichend berücksichtigt? 

 

 

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BUND-Kinderaktion im Sommerferienprogramm

Foto: Sautter

Auch 2018 bot der BUND RV Neckar-Alb im Rahmen des Sommerferienprogramms der Stadt Tübingen wieder "Orientierung im Gelände" an. Tanja Sautter (welche diese Aktion entwickelt hatte) und Barbara Lupp erkundeten (nur) mit Jungs zwischen 10 und 12 Jahren den Schindhau: Wo steht die Sonne gerade? Wieweit ist der Weg entfernt? Wo ist auf dem Kompass und auf der Karte Norden und was bedeuten die Symbole? Wie funktioniert ein GPS? Welche Früchte und Kräuter kann man wo sammeln und wo lieber nicht. Am Schluss machte sich die Gruppe auf die Suche nach einem kleinen, gut versteckten Schatz. Nächstes Jahr gerne wieder!

Weitere Kinderaktionen findet man auch hier.

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Pflegeaktion des BUND Rottenburg im NSG

Mähaktion des BUND OV Rottenburg im Weggental Foto: Rosner

Auch diesen Sommer mähten Mitglieder und Freund*innen des BUND OV Rottenburg die gepachtete Wiesenfläche im NSG Trichter-Ehehalde um die Artenvielfalt des Weggetals zu fördern. Neben der praktischen Naturschutzarbeit engagiert sich der BUND OV Rottenburg auch im neuen "Bürgerprojekt Lebensraum Weggental".
Fragen? Mitmachen? - Kontakt

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Parking Day in Tübingen

Foto: Marina Blum

Parking Day von BundJugend BW und BUND RV Neckar-Alb: Das Wetter hat einige Stunden mitgespielt und die AutofahrerInnen auf Parkplatzsuche ebenfalls. Zwar blieben Kommentare wie "Sie blockieren hier einen Parkplatz" (richtig!) nicht aus, aber viel häufiger wurde unsere Aktion (auch von AutobesitzerInnen) befürwortet: Mehr Raum für Menschen und Grünflächen, weniger für Autos.
Tee mit frischgebackenen Pflaumenkuchen machten diese Forderungen schmackhaft.
Auch in anderen Kommunen warben BUNDAktive für eine zukunftsfähige Mobilität.

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Grün in der Stadt? - Ein Dauerbrenner

Foto: Lupp

Die vielfältigen Funktionen von Grünflächen, von blütenreichem Straßenbegleitgrün und von Bäumen im Siedlungsgebiet für ein gesundes Stadtklima, als Versickerungsflächen (inbesondere bei den immer häufiger auftretenden Starkregenereignissen), als Lebensraum für zahlreiche Tiere und nicht zuletzt für unsere Erholung ist unbestritten. Andererseits steht "Stadtgrün"  unter Druck: Eine intensive Nutzung von Grünflächen oder die Beschädigung von Bäumen durch Baumaßnahmen zieht eine kostenaufwändige "Gesundheitspflege" nach sich oder macht eine Fällung des "Problembaums" notwendig. So kann mangels Personal im Stadtplanungsamt Tübingen nicht einmal auf öffentlichen Flächen für einen ausreichenden Baumschutz während Baumaßnahmen gesorgt werden, wie das Beispiel (s. Foto) der stattlichen, aber durch Wurzelabgrabungen beschädigten Blutbuche am sanierten Stadtplanungsamt zeigt. Stattdessen investierte man in Reutlingen und Tübingen insbesondere wegen der Grenzwertüberschreitung für Stickoxide und Feinstaub  an hochbelasteten Straßen rund 30000 € (+Folgekosten!) in eine Moos-Sedumwand als "innovativer" Baumersatz. Denn angeblich kann dieses "Stadtmöbel soviel Schadstoffe aus der Luft filtern wie 275 Bäume. Nun ist das teuere Experiment, das der BUND von Anfang an kritisch sah, sowohl in Tübingen als auch in Reutlingen gescheitert.
Im Gegensatz dazu können Verkehrskonzepte für umweltfreundliche Mobiliät, Energiesparmaßnahmen an Gebäuden (wie die aktuelle "Klimaschutzoffensive" der Stadt Tübingen bei Neubauten) sowie ausreichend Mittel und Personal für Planung und Pflege von vernetzten Grünflächen (in Tübingen liegt immer noch ein "Masterplan Grün" in der Schublade) die Lebensqualität in Kommunen nachhaltig verbessern.

Wer sich dafür einsetzen will, ist bei den BUND-Gruppen in der Region an der richtigen Stelle.

Luftreinhaltung: Viel Moos für "Mooswand" - hat´s etwas gebracht?

Foto: Lupp

Vielfalt am Straßenrand

Blühstreifen (Tübingen), in dem es summt und brummt. (Foto: Lupp)

"Buntes Stadtgrün" ist nicht nur schön anzusehen, sondern kann Biotope vernetzen und (Teil-)Lebensraum für Insekten, Vögel, Reptilien usw sein. Mehr Infos zur Bedeutung von Natur in der Stadt hier

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BUND-Workshop bei der Klimawerkstatt der GSS, Juli 2018

Lippenbalm, selbstgemacht (Foto: Lupp)

Der BUND RV und andere Gruppen boten im Rahmen der von Stadt Tübingen und GSS-Schule organisierten Klimawerkstatt wieder einen Workshop an. Erst kam der relativ anspruchsvolle Theorieteil - allerdings mit viel Bezug zum Alltag der SchülerInnen -  bei dem Barbara Lupp mit den SchülerInnen über Plastikvermeidung und Konsumverhalten diskutierte. Den praktischen Teil übernahm anschließend die Oikos-Hochschulgruppe. Nach einem kurzen Input über die Herkunft von Bienenwachs, Kokosöl usw. konnten die SchülerInnen aus diesen Substanzen einen pflegenden Lippenbalm herstellen. Während sich im fertigen Balm garantiert kein Erdöl oder Mikroplastik befand, waren die Behältnisse aus Kunststoff - aber in Form von Direktrecycling: Herzlichen Dank an die Bastelstube im Franz. Viertel, die uns jede Menge ausgedienter Perlendöschen schenkte!  

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Ortstermin des Petitionsausschusses in der Sarchhalde/ Käsebachtal, Juni 2018

Foto: Lupp

Von der Bürgerinitiative Sarchhalde/Sarchhalde hervorragend vorbereiteter Ortstermin, was nicht nur die Mitglieder des Petitionsausschusses beeindruckte, sondern auch zahlreiche BürgerInnen und die Lokalpresse www.tagblatt.de/…/Streit-um-die-Sarchhalde-377651.h….
Während UKT-Vertreter bei diesem Termin aufgrund des scheinbaren Zwangs zum (Flächen-)Wachstum im Forschungsbereich insgesamt 7 ha auf dem Steinenberg und in der Sarchhalde im Flächennutzungsplan beanspruchen wollen, verweisen die Bürgerinitiative und der BUND auf die vielfältigen Funktionen der Sarchhalde.
Übrigens hängt auch die Existenz einer jungen Landwirtsfamilie mit Milchvieh, Kartoffelanbau usw. vom Erhalt der Sarchalde ab. 

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