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BUND Regionalverband Neckar-Alb
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Vortrag von Prof. Monheim in Reutlingen

Voller Saal im Spitalhof RT zeigt: Viele ReutlingerInnen wollen die "Verkehrswende"  (Lupp)

Motivierender, humorvoller und großer Sachkenntnis geprägter Vortrag von Prof. Monheim (www.raumkom.de). Eingeladen hatten BUND, VCD und ADFC Reutlingen... und der Saal des Spitalhofs in der Autostadt(?) Reutlingen war bis auf den letzten Platz besetzt!

Monheim, der unter anderem mit dem Schienenersatzverkehr anreisen musste ("Baden-Württemberg hat jahrelang lieber in ein großes Loch in Stuttgart als in ein gutes Netz investiert") und vor seinem Vortrag an Critical Mass teilnahm, fing bei der Definition von Mobilität und Verkehr an (ruhender Fußgängerverkehr muss mindestens so mitgeplant werden "ruhende PKW") und schloss mit konkreten Vorschlägen für Reutlingen und Umgebung. Immerhin bekommt die Stadt gut 19 Mio Euro Zuschuss vom Bund um mit besserer Verkehrspolitik von der grenzwertüberschreitenden Schadstoffbelastung herunterzukommen.

Weiteres Zitat: "Weshalb sind die Deutschen (im Gegensatz zu den Schweizern) ein Volk von "Umsteigehassern"? - Weil die Verbindungen oftmals schlecht/ nicht getaktet sind und weil man selbst, wenn eine Taktung z. Bus-Zug oder Zug - Zug existiert, diese oftmals nicht funktioniert. Außerdem muss man oftmals (zu) weit laufen oder Treppen hochhetzen".

Klar wurde, dass Verwaltungen, Betriebe und Lobbygruppen noch viel lernen und investierem müssen, um einen "Spurwechsel" zu schaffen. Ein wichtiger Faktor neben integrierten Taktfahrplänen, Fahrradstraßen usw. ist, dass BürgerInnen und Bürgerinitiativen Ernst genommen werden: Informieren und einbinden (nicht "scheinbeteiligen"!) - Monheim nennt hier die Niederlande als Vorbild - um eine umwelt- und menschenfreundliche Mobilität zu erreichen.

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