Regionalstadtbahn in Reutlingen

Informationsveranstaltung der Verbände

Am 05. November informierten Referenten der Verbände BUND und VCD Reutlingen sowie ProRegioStadtbahn in einer top organisierten Veranstaltung im Spitalhofsaal über die möglichen Trassenvarianten der Regionalstadtbahn.

Dass die Bahn in Normalspurbreite ab dem Hauptbahnhof durch Reutlingen führen wird, um die Stadt vom PKW-Verkehr zu entlasten und die Verkehrswende voranzubringen ist – im Gegensatz zu Tübinger Innenstadtstrecke – sicher. Welche Route die Stadtbahn jedoch nehmen wird – Gartenstraße, Lederstraße oder alte Honauer Trasse – wird im Gemeinderat und in der Bürgerschaft noch diskutiert.

Mit einer Trasse über Lederstraße wäre das Kreisklinikum mit rund 2000 Beschäftigten und ein Teil der Innenstadt gut erschlossen, mit der Trassenführung über die Gartenstraße die Oststadt und ebenfalls ein Teil der Innenstadt. In der Lederstraße (B464) müssten beim Bau entweder eine ganze Reihe großer Platanen gefällt werden oder eine Straßenspur der Bundesstraße für die Bahn umgewidmet werden. Letzteres wäre ganz im Sinne der „push & pull“-Strategie, die darauf setzt Autofahren unattraktiver und gleichzeitig den ÖPNV attraktiver machen.

Die Teilnehmenden konnten im Anschluss an die Veranstaltung in einer detaillierten Tabelle Punkte zu den einzelnen Vor- und Nachteilen der Varianten vergeben (siehe Foto). Während sich die Umweltverbände mehrheitlich für die Strecke über die Gartenstraße aussprechen, lag bei der Punktebewertung die Lederstraße vorne.

Hier geht es zum Videomitschnitt der Veranstaltung.

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