Lokales Beispiel für Extremwetter

Das nächste Standwetter mit trockener Hitze hat begonnen. Kurz davor, am 22.06., gab es zumindest in/um Tübingen wieder einmal ein sogenanntes Starkregenereignis, das zeigt, wie wichtig Retentionsräume sind - seien es Waldflächen, Wiesen oder Ackerflächen, die entsprechend bewirtschaftet, wasserdurchlässig und -speichernd sind.
Bei versiegelten Flächen in Überschwemmungsgebieten ist dagegen schnell einmal Land unter wie hier auf einer Straße im Gewerbegebiet "Au"(sic!) oder bei einem Baumarkt + Anrainerweg in den "Traufwiesen".
Auch die einzige Fahrrad- und Fußverbindung unter den Schienen hindurch, zwischen Südstadt und Lustnau, war wieder einmal geflutet. Nebenbei: Das angrenzende Wasserschutzgebiet Aubrunnen, das fast in ein Gewerbegebiet umgewandelt worden wäre, konnte die Wassermassen problemlos aufnehmen.
Die von der begradigten Blaulach bei Stark- oder Dauerregen immer wieder einmal überfluteten "Reutlinger Wiesen" am Ortsausgang von Tübingen sollen übrigens in einen Straßenknoten von B 27 und B 28 umgewandelt werden. Wohin dann mit dem Wasser?

Retentionsräume erhalten, "Breitwasser" und Versickerung erlauben anstatt Hochwasser erleiden und schnelle Ableitung in das nächste Gewässer erzwingen. Das ist sinnvoll bei Starkregen und sinnvoll in Hinblick auf die nächste Hitze-Trockenperiode!

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