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BUND Regionalverband Neckar-Alb
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Begrenzte Fläche, viele Ansprüche: Flächennutzung im Neckartal

Begrenzte Fläche, viele Ansprüche: Im Neckartal zwischen Rottenburg und Tübingen soll neben den Belangen der (Bio-)Landwirtschaft, des Naturschutzes, der geplanten Wohn- und Gewerbegebiete (mit denen die Teilorte anscheinend fest rechnen, obwohl der FNP noch nicht beschlossen ist und nicht alle Flächen erworben wurden!) und des Straßenbaus auch noch die Landesgartenschau untergebracht werden...

Der BUND fordert von der Stadtverwaltung ein transparentes, gemeinsames Vorgehen, um die bestmögliche Lösung zu finden.

Insbesondere die Landwirtschaft leidet schon jetzt aufgrund der Freibaderweiterung, eventuell weiterer Sportplätze, des geplanten rund 10 ha großen Gewerbegebietes Schelmen und der B28neu unter Fächenschwund. Es stellt sich insbesondere für die Biolandwirt*innen, die nicht beliebig Substrat und Futtermittel importieren können und die gleichzeitig Wert auf einen gesunden, durchlässigen Boden legen, die Frage: Bodennutzung intensivieren um u. a. Milchkühe und Biogasanlage zu "füttern" ... oder aufgeben?
Naturschützer*innen fordern zum Schutz von Insekten und Vögeln späteres, abschnittsweises Mähen und den Verzicht auf sofortige Abfuhr des Mähguts, die Stadt will mittelfristig einen Teil der Flächen für die Landesgartenschau - der Druck steigt...

Nebenbei bemerkt: Das Straßenbegleitgrün kann (neben extensiv gepflegten Ackerrandstreifen) ein wichtiger Rückzugsraum für Insekten sein, aber nur, wenn es nicht +- gleichzeitig mit der angrenzenden Wiese gemäht wird!

Im Moment sind die blühenden Äcker eine Attraktion und beliebtes Fotomotiv bei Passant*innen - und (noch!) tiriliert die Feldlerche dazu. Zwar keine landesberühmte Gartenschau, dafür aber "Kulturlandschafts-Schau" - ganz ohne Eintritt! ;-)

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