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BUND Regionalverband Neckar-Alb
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Vögel im Winter richtig füttern

pixabay

Tipps zur Vogelfütterung im Schwäbischen Tagblatt finden Sie hier!

Unserer heimischen Vögel sind in der Regel gut an die kalte Jahreszeit angepasst. Daher ist es am besten, wenn Vögel im Winter ihr Futter selbst finden.

Deshalb empfiehlt der BUND Gärten und andere Grünflächen im Siedlungsgebiet naturnah und vogelfreundlich zu gestalten. Dies gelingt unter anderem so: 

  • Die Früchte von Sträuchern wie Pfaffenhütchen, Heckenrose und Schneeball bieten auch in der kalten Jahreszeit Nahrung. Auch viele Stauden und Kräuter tragen ihre Samen in den Winter hinein, deshalb diese noch nicht im Herbst zurückschneiden!
  • Laubhaufen liegen lassen, denn darin überwintern viele Insekten!
  • Steinhaufen/Naturmauern schaffen, denn diese bieten den Insekten im Winter Unterschlupf und damit den Vögeln Nahrung!
  • Obstbäume pflanzen: Sie dienen, wie alle Bäume mit borkiger Rinde, Insekten und deren Larven als Lebensraum.

Natürlich lassen sich idealen Bedingungen sich nicht überall schaffen und auch aus umweltpädagogischer Sicht ist Vogelbeobachtung an der Futterstelle eine schöne Sache.  Daher - Wenn schon füttern, dann richtig:

  • Die geeignete Jahreszeit zum Füttern ist von November bis Ende Februar, bei geschlossener Schneedecke oder Dauerfrost (dauerhaft unter - 5 Grad)
  • Am besten sogenannte Futterspender oder andere "Futterformen" wie Meisenringe verwenden, die nicht durch Vogelkot verschmutzt werden können.
  • Wenn Sie doch lieber ein Futterhäuschen verwenden möchten, müssen Sie dieses mehrmals reinigen und aus hygienischen Gründen Handschuhe dabei tragen.
  • Lieber Meisenringe anstatt Meisenknödel, bei welchen keine Gefahr besteht, dass die Vögeln hängen bleiben und sich verletzen.
  • Die Futterspender sollten so angebracht werden, dass die Vögel vor Katzen und anderen Beutegreifer geschützt sind, gern in Heckennähe.

 Was fressen die Vögel am liebsten?

  • Insektenfresser bevorzugen Weichfutter, wie z.B. Gemisch aus Fett, Haferflocken und Rosinen, auch schrumpelige Äpfel werden gerne genommen.
  • Körnerfresser mögen Getreide- und Sonneblumenkerne.
  • Kartoffeln und Brot sind für die Vögel tabu, ebenso salzige Lebensmittel(reste).
  • Beim Kauf sollte unter anderem darauf geachtet werden, dass das Futter frei von Ambrosiasamen (stark allergen) ist. 

Futtermischungen kann man selbst herstellen beispielsweise in Form einer Futterglocke (siehe Link unten) oder fertig kaufen.

Tipps zum Häuschenbau und zum Futterkauf finden Sie hier:

Quelle: Umweltzentrum Tübingen 

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