Schaffe, schaffe - Häusle baue oder Ende Gelände?

Vortrag auf dem DNT 2024 in Saarbrücken

Gerwerbeflächen verscherbeln anstatt fruchtbaren Boden erhalten (Foto: Lupp)

Hier die Präsentation der BUND-Regionalgeschäftsführerin Barbara Lupp.

Ergänzend ein Hinweis auf diese spannende Studie, in der erläutert wird, aus welchen Gründen und mit welchen Maßnahmen nach dem zweiten Weltkrieg in Deutschland der Traum vom Eigenheim (inklusive Garage für das eigene Auto!) gefördert wurde.

Auch die Präsentation “Wohnraum klüger nutzen” (anstatt weiter ungebremst EFH usw. zu bauen) des Ökoinstituts ist lesenswert.

“Bauen, bauen, bauen!”- stellt jedenfalls nicht die Lösung von Wohraum- und Flächenverbrauchsproblemen dar. Das sagt auch die Beratungsstelle der Bayerischen Architektenkammer, ergänzt um passende Literaturhinweise.

Interessant ist es, anhand dieser offziellen Zensusatlas-Seite die kommunale Leerstandsquote, die Bebauungsdichte usw. aber auch quartierscharf die Energieträger zu ermitteln.
Baulücken, Leerstände und große Wohnfläche/EW weisen darauf hin, dass die Politik von der kommunalen bis zur Bundes-Ebene (z. B. mittels Grundsteuer C, Sanierungsförderung, Wohnraummanager*in,...) noch mehr fördern und fordern bzw. steuern muss, um Wohnraum im Innenbereich anstatt "auf der grünen Wiese" zu schaffen.

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