Nach einer Einführung durch den Vorsitzenden des BUND KV Reutlingen, Reinhard Benneken informierte Torsten Müller, Abteilungsleiter der SER die Zuhörer*innen über die städtischen Strategien und Maßnahmen um Reutlingen - auch im Vergleich zu benachbarten Kommunen - beispielhaft “wasserbewusst” und damit klimaresilient(er) zu gestalten. Dies ist auch dringend notwendig, denn die Klimakrise ist mit Hitze,Trockenstress, Starkregen und Hochwasser auch in Reutlingen längst spürbar!
Die Stadt Reutlingen geht das Thema Wassermanagment seit Jahren strategisch an, bezieht die Bürgerschaft (zum Beispiel beim “Extremwettertag”) ein und hat auf den kommunalen Flächen schon viele Klimaanpassungsmaßnahmen im Bereich Starkregen- und Hochwasserprävention umgesetzt. Dies nicht nur durch den Bau von teuren Rückhaltebecken und Dämmen sondern auch durch die naturnahe Aufweitung von Fließgewässern. Insbesondere die Echaz und ihre Uferbereiche können so nicht nur mehr Niederschläge fassen sondern werden wieder zu attraktiven, vernetzenden Lebensräumen für Tiere, Pflanzen und - an entsprechend gestalteten Abschnitten - auch für Menschen.
Begriffe, die aus Müllers spannenden Vortrag hängenblieben: Es braucht ab und zu ein “Erziehungshochwasser” (Anmerkung: Und “Erziehungsdürren”?) um die weitverbreitete “Hochwasserdemenz” zu stoppen.
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