Die Erweiterung des Biosphärengebietes Schwäbische Alb 2026
findet die BSG-Naturschutzverbänderunde gut...
Kernzone bei Bad Urach (Foto: Lupp)
…aber sie hat einige Verbesserungsvorschläge in den Entwurf der Verordnung zur Erweiterung des BSG eingebracht. Zum Beispiel zum Thema Anrechnung von Ökopunkten in Waldflächen als “Ausgleich” für Baugebiete, Verkehrssicherung oder Jagd in den meist kleinen Kernzonen, per Definiton möglichst unberührte Naturflächen. Die Naturschutzverbände fordern außerdem, die im Verordnungsentwurf aufgeführte Option des Straßen- und Radwegeneubaus in Pflegezonen ohne Ausnahmegenehmigung zu streichen.
Im Übrigen sieht der BUND die BSG-Kommunen in der Pflicht, mit unverbauten Wiesen- und Äckern, die bisher auch in dieser von der UNESCO anerkannten Modellregion praktisch ungebremst für immer mehr Wohn- und Gewerbegebiete geopfert werden, zukünftig “biosphärenverträglicher” umzugehen.