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BUND Regionalverband Neckar-Alb
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Stellungnahmen der Naturschutzverbände zu den Flächennutzungsplänen

Hier finden Sie die Stellungnahme des BUND RV Neckar-Alb und des LNV AK Tübingen zur Neuaufstellung des Flächennutzungsplans (FNP) in Tübingen! 

Und hier die Stellungnahme der im LNV AK Reutlingen engagierten Naturschutzverbände zur Neuaufstellung des FNP Reutlingen, Eningen und Pfullingen.

Einige Kernaussagen haben wir in einem Poster veranschaulicht  - dieses darf  gerne verbreitet werden!  

 

 

 

Kommentar zum Artikel: Ein Jahrhundertprojekt - Das Uniklinikum Tübingen wird über Jahrzehnte völlig umgebaut werden

 (Barbara Lupp / Blick auf den Steinberg)

Hier finden sie den Kommentar zum Artikel "Ein Jahrhundertprojekt" des Tagblatts vom 19.07.2016. Dieser ist auch online auf der Website der Zeitung verfügbar.  

Und wieder ein Exklusivbericht des Chefredakteurs über die Planungen von UKT und Stadt: „Der größte Teil wird strenger geschützt als bisher ... Es gab einen Zielkonflikt zwischen Erweiterungsbedarf und ... Naturschutz“ mit angeblich „gutem Kompromiss“. Er kam jedoch meines Wissens ohne Beteiligung des Naturschutzes zustande. Sind aufgrund dieses Deals Stellungnahmen zum Flächennutzungsplan überflüssig? Und eindeutige Hinweise in dem von der Stadt in Auftrag gegebenen Umweltgutachten wie „Aufgrund der ... Bedeutung des Steinenbergs ... und des geringen Umfangs der verbliebenen unbebauten Fläche, wäre selbst bei einer reduzierten Flächeninanspruchnahme von einer erheblichen Störung der lokalen Populationen auszugehen“ Makulatur? Zum „absoluten Versprechen“ Bambergs: Nicht selten versprechen sich Planer beziehungsweise Kommunalpolitiker und setzen aufgrund sogenannter Sachzwänge oder geänderter Rahmenbedingungen weitere Eingriffe, sogar auf Ausgleichsflächen, durch. Die daraus folgende Entwertung, aber auch eine schlechte Datenlage fördern die Abwärtsspirale. Hierzu passt, dass das städtische Ökokonto (eine Art „Gedächtnis“ der Eingriffs- und Ausgleichsmaßnahmen) mangels Fachpersonal kaum noch gepflegt wird. Freude über nicht noch mehr Parkplätze? Es wurde ja auch erst ein neues Parkhaus auf den Steinenberg „gepflanzt“! Zur Erkenntnis „Es geht (beim UKT) nicht um schmutzige Industrie“: Stimmt. Diese produziert nicht mehr im Ländle, sondern zum Beispiel in Indien Antibiotika mit minimalen Umweltauflagen (auch) für uns. 

Flächenverbrauch im Neckartal 2018

Flächenverbrauch im Neckartal: Die Stadtspitze in Rottenburg besteht auf ein neues, "kernstadtnahes" Gewerbegebiet (freie Gewerbeflächen z. B. in Rottenburg-Ergenzingen zählen also nicht dazu). Auch die Mehrheit des Gemeinderats, nicht jedoch die Fraktionen der Linken und der Grünen, setzen auf "nachhaltiges" Flächenwachstum. Das durch Landwirtschaft geprägte Gebiet "Galgenfeld"/ Herdweg" im Neckartal scheint da zu passen. Nachdem jedoch der Widerstand gegen die praktisch irreversible Überbauung von 23 ha Fläche wächst, gab die Stadt ein Gutachten in Auftrag. Trotz umstrittener Fragemethode und dürftiger Rückmeldung der befragten Betrieben kam die Firma Imakomm "wunschgemäß" in der Auswertung zum Schluss, dass das Galgefeld die geeigneteste Fläche wäre.

Jedoch gibt es auch in Rottenburg gibt es etliche Hektar ungenutzte und unternutze Gewerbe- und Parkflächen, auf die die Kommune oftmals nicht so einfach Zugriff hat, wie es beim Galgenfeld der Fall zu sein scheint.

Der BUND RV Neckar-Alb kritisiert diese Planung auch aus überörtlicher Sicht: Das Neckartal in unserer Region ist einerseits ein wichtiger (Teil-)Lebensraum für zahlreiche, geschützte Tier- und Pflanzenarten, z. B. Bodenbrüter wie die Feldlerche und durchzogen von Wildtierkorridoren u. a.  zwischen Rammert und Schönbuch. Andererseits werden immer mehr Lebensräume für Straßen-, Wohn- und Gewerbebau in Anspruch genommen oder durchschnitten. Neben dem "Galgenfeld" sind u. a. Gewerbegebiete in Hirschau, Bühl, Weilheim und Altenburg geplant. Zu Lasten des Naturschutzes, des Hochwasserschutzes, des Klimaschutzes (Verkehrszunahme, Frischluftbarrieren) und damit des Menschen. Auch die Landwirtschaft wird durch die unwiederbringliche Zerstörung von guten Böden direkt und durch Ausgleichsmaßnahmen indirekt betroffen sein. Für manche Betriebe geht dieser Verlust von (gepachteten) Anbauflächen an ihre Existenz! Umso verwunderlicher, dass der Kreisbauernvorsitzende beim diesjährigen Bauerntag gegen Umweltministerin Hendricks wetterte, die wissenschaftlich belegten Nebenwirkungen von Pestiziden als "Fake News" abtat und vor einer "Hexenverfolgung" (von Bauern) warnte - aber sich zumindest laut Tagblatt mit keinem Wort dafür einsetzte, dass die Anbauflächen seiner KollegInnen erhalten bleiben.

Genauso wie aktuell im Rahmen der Aufstellung der Flächnnutzungspläne Gomaringen oder Reutlingen befürchtet auch Rottenburg, im ruinösen Wettbewerb der Kommunen um ansiedlungswillige Firmen das Nachsehen zu haben - die Aussagen des Landschaftsplans für Rottenburg und geplante Untersuchungen zum Bedarf an Gewerbeflächen auf regionaler Ebene scheinen bei der Entscheidungsfindung kaum eine Rolle zu spielen. 

Die Umwelt steht Tübinger Gewerbe nicht im Weg

Leserbrief zum Artikel im Tagblatt „Die Umwelt steht Tübinger Gewerbe nicht im Weg“ (Juni 2017)

Leserbrief zum Artikel "Konkurrenz für Rottenburg im Südwesten" - das geplante IKG Empfingen-Horb (s. Tagblatt 9.03.2017)

"Interkommunales Gewerbegebiet" (IKG) - der Begriff machte früher nicht nur Hoffnung auf teilen von kommunalen Investitionen und Einnahmen, sondern auch auf Flächen sparen.  Beispielhaft  belegt das geplante IGK Empfingen - Horb, dass dies illusionär ist: Neben dem bestehenden 36 ha großen Gewerbegebiet "Autobahnkreuz" des Örtchens Empfingen, planen die Bürgermeister der beiden Kommunen ein IKG, das "so groß wie möglich" wird (OB Rosenberger). Die Konkurrenz um Arbeitsplätze und Gewerbesteuer bleibt bestehen - in diesem Fall zum angrenzenden Rottenburg, das ebenfalls mit neuen Gewerbeflächen werben und wachsen will. Neben der A 81 als "Pulsader" wird dann die neue B 28 im Neckartal für Verkehrszuwachs sorgen. Am Rande wird im Tagblattartikel der Artenschutz genannt, der "abgearbeitet" werden muss, aber vermutlich keinen einzigen Hektar retten wird. Unerwähnt bleibt, dass es im Gäu bei Empfingen beste, jahrtausende alte Lösböden mit entsprechender Wasserfilter- und Speicherfunktion gibt und dass die Landwirtschaft wieder einmal Acker- und Wiesenflächen durch Überbauung und eventuell durch Ausgleichsmaßnahmen verlieren wird  - wo bleibt der Widerstand der Bauernverbände? Übrigens fördern IKG, die ja an Gemeindegrenzen geplant werden, die Zersiedelung und Verlärmung der Landschaft. Haben das die beteiligten Bürgermeister und der Regionalverband bedacht? 

Halbdemokratische Befragung

5000 Bürgerinnen und Bürger aus Tübingen durfte entscheiden, ob das Gebiet um den Aubrunnen oder das am Schelmen mit einem Gewerbegebiet zugebaut werden soll. Christoph Joachim (AL/Grüne) nannte das zu Recht eine Wahl „zwischen Pest und Cholera“. Die Befragten konnte nicht auswählen, ob sie beides ablehnen. Mir kommt das so vor, als ob es Neuwahlen gibt, und die geschäftsführende Bundesregierung nur Union und SPD auf den Wahlzettel schreibt. Eine solche Verengung empfinde ich als nur halbdemokratisch. Gut ist, dass jetzt eine Au-Bebauung aller Wahrscheinlichkeit nach verhindert worden ist. Doch was ist mit einer Nachverdichtung der Gewerbegebiete? Oft sind kleine, niedrige Hallen auf große Grundstücke gebaut. Der BUND hatte zweimal mit dem Rad Flächen des geplanten FNP abgefahren und sich diese aus eigener Anschauung vor Augen geführt. Oft wurden – meist in Wohngebieten – große Garagenanlagen gebaut, die wertvollen Bauplatz blockieren. Häuser mit einer größeren Tiefgarage wären da die ökologischere Alternative. Insbesondere um Bauten auf wertvollem Ackerland und in Naturgebiete unnötig zu machen. Wovon sollen sich eines Tages 10 Mrd. Menschen ernähren? Am SATURN gibt es meist ungenutzte Parkplätze auf dem Dach und im Untergeschoss, während wertvolle Baufläche mit ebenerdigen Parkplätzen unnötig verschwendet wird.

Daniel Weitbrecht
(Vorsitzender, BUND Regionalverband Neckar-Alb)  

Bürgerbefragung zu Gewerbeplanungen in Tübingen: Aubrunnen- oder Schelmen-Ex?

Kürzlich schickte mir eine der 5000 auserwählten TübingerInnen den Fragebogen mit der Bitte um Beratung, ergänzt um den Seufzer:"Da habe ich ja die Wahl zwischen Pest und Cholera?!" Denn bei dieser "Wahl" zwischen Variante 1: Wasserschutzgebiet Aubrunnen oder Variante 2: Schelmen, Kiesäcker,"gegebenenfalls in Kombination mit Traufwiesen" zubauen, fehlt offensichtlich die Variante 3, die zum Beispiel lauten könnte: "Kein großes, neues Gewerbegebiet auf nicht bereits erschlossener Fläche" und/ oder "Wiederbelebung des regionalen Gewerbeflächenpools". Was mich bei dieser Befragung wundert: Bis vor kurzem forderte die Stadtspitze ja min. 10 ha Gewerbefläche am Stück, jetzt wäre sie bei der Variante 1 - allerdings bei sofortiger Aufhebung des WSG-Status - mit 6,5 ha zufrieden, der Rest würde Erholungs- und Grünfläche werden. Klingt das nicht verlockend?  Bei Variante 2 sollen dagegen (mindestens) 10 ha von für den Artenschutz und die Naherholung wertvolle Flächen mit guten Böden bebaut werden.

Den Grünflächen im Neckartal zwischen Kirchintellinsfurt über diverse Teilorte Tübingens bis nach Rottenburg droht durch zahlreiche große und kleine Gewerbegebiete sowie die B28 neu zunehmende Verlärmung und Verinselung. Diese Entwertung unserer Landschaft wird durch unzureichende Ausgleichsmaßnahmen und schöne Biotopverbundkonzepte kaum aufgehalten und erleichtert außerdem die Durchsetzung weiterer Planungen. Lässt sich diese Spirale nach unten noch aufhalten?

Barbara Lupp (BUND RV NA) 

 

 

Kommentar zur Baulanderschließung in Teilorten Tübingens, Bericht im Tagblatt vom 29.07.2017

Etwas mehr Recherche und weniger bloße Wiedergabe von Aussagen diverser Kommunalvertreter, Geschäftsführer etc. täten der Qualität des Lokalteils gut. 
Dies fiel mir zum Beispiel beim Artikel über die (erfreuliche) Abfuhr der illegal deponierten Schlacke von der Erddeponie „Saurer Spitz", beim jüngsten Artikel über den Scheibengipfeltunnel und zuletzt beim Bericht aus dem Gemeinderat über die geplanten Neubaugebiete in den Teilorten Tübingens auf. Auch wenn das Zwischenerwerbsmodell im Prinzip begrüßenswert ist, werden wichtige Aspekte dieser Planungen nicht erwähnt. Erstens sind in Hirschau, Bühl, Hagelloch usw. vorwiegend Einfamilien- oder Doppelhäuser geplant. Eine nicht mehr zeitgemäße Bauart, die den Rohstoff-, Energie- und Landschaftsverbrauch fördert, außerdem vermutlich nicht den Bedarf an bezahlbarem Wohnraum stillt.

Und zweitens gibt es in den meisten Teilorten noch Baulücken, durch deren Erschließung man sogenannte „Arrondierungen" am Ortsrand vermeiden könnte. Übrigens handelt es sich bei den geplanten Baugebieten laut Flächennutzungsplan (FNP) entgegen Oberbürgermeister Palmers Aussage keineswegs um „Baulücken" (Zitat), sondern um Neuerschließungen im Außenbereich. Erstaunlich, dass das Regierungspräsidium Tübingen diesen Bebauungsplänen anscheinend bereits zustimmt, bevor der neue FNP inklusive Umweltbericht beschlossen worden ist - verkehrte Welt?

Barbara Lupp 

Leserbriefe und Pressemitteilungen zu "Bebaubare Flächen stark reduziert"

Leserbriefe vom 17. Juni 2017 bezüglich der Artikel "Bebaubare Flächen stark reduziert" (31.5.17) und "Frischluft und Hochwasserschutz" (7.6.17) zum FNP Pfullingen finden Sie hier

Die Pressemitteilung des BUND Kreisverband Reutlingen zur geplanten Bebauung im Arbachtal können Sie hier einsehen. Dazu der passende Link in den RN 

Bürgerinitiative Käsenbachtal

Beeindruckende Fotomontagen zu den Planungen des UKT.

Die Bürgerinitiative und BUND fordern, auch weil Fachleute mehr mehr geschützte Fledermaus- und Vogelarten bzw. individuen gefunden haben als im Gutachten für das Stadtplanungsamt erwähnt, eine jahreszeitlich abgestimmte Nachkartierung des Gebietes. Außerdem fehlt eine ausreichende Berücksichtigung der Auswirkungen auf den begrenzten, empfindlichen Naturraum "Käsenbachtal", dem durch die geplanten Baumaßnahmen eine weitere Entwertung droht.

Stellungnahme und Information der Bürgerinitiative Käsenbachtal zur geplanten Bebauung der Sarchhalde/Käsenbachtal im Rahmen des FNP. 

 

 

Positionspapier zum FNP

Im folgenden Positionspapier des BUND Regionalverband Neckar-Alb wurden die Auswirkungen der im Rahmen des neuen Flächennutzungsplans geplanten Gewerbegebiete auf das Schutzgut „Boden“ analysiert.

Das Positionspapier finden Sie hier.  

Wachstum wohin? - Radtour des BUND Regionalverbandes zum Flächennutzungsplan Tübingen

Während sich bereits unsere Vorbereitungstour auf ausgewählte potenzielle Gewerbe- bzw. Wohnflächen im Stadtgebiet bzw. im Neckartal beschränkte, blieb man bei der offiziellen Radtour, an der trotz knapper Einladungsfrist drei GemeinderatsvertreterInnen teilnahmen, bereits in Tübingen-Derendingen "hängen". Ein Grund war die intensive und konstruktive Diskussion über den Bedarf der Überbauung neuer Flächen und die Alternativen dazu.

Besichtigt wurden die nicht bis spärlich genutzte oberste Etage des Saturn-Parkplatzes, eine gut 1 ha große Garagenreihe in Derendingen und ein seit vielen Jahren existierender, "provisorischer" Schotterparkplatz in der Fürststraße. Über eine sinnvollere Nutzung dieser Flächen war man sich einig, allerdings gingen beim Schotterparkplatz die Meinungen auseinander: Grünfläche oder neuen Wohnraum durch Nachverdichtung schaffen? Anschließend besichtigten die TeilnehmerInnen einige potenzielle Gewerbeflächen im Außenbereich: Den "Saiben", die "Kiesäcker“ (tatsächlich eine frische, reliefreiche Wiese) und den"Schelmen". Nicht nur die Naturschutzverbände, sondern auch das Stadtplanungsamt sieht bei diesen Gebieten insbesondere Bodenschutz, Hochwasserschutz, Artenschutz und/ oder Erholungsfunktion gefährdet. VertreterInnen von BUND und Naturfreunde zweifelten an, dass man die eine, von der Stadtspitze geforderte Fläche von (mindestens) 10 ha für ortsansässiges Gewerbe benötigt, zumal trotz mehrfacher Nachfrage eine konkrete Antwort hinsichtlich des angeblichen Bedarfs aussteht. Weitere Radtouren zu ausgewählten Flächen sind angedacht, sinnvollerweise noch vor Beschluss des Flächennutzungsplans.

 

Auswirkungen der laut FNP-Entwurf geplanten Gewerbegebiete auf das Schutzgut Boden (Stand 7/2016) - eine Analyse von Martin Hofmann 

 

 

Leserbrief zu "Bäume sind Bürger, aber Beschäftigte auch" (Tagblatt, 12.08.2017)

Anscheinend kann es man nicht oft genug wiederholen: Es sind im neuen Flächennutzungsplan nicht nur großflächige Eingriffe in Natur und Landschaft wie beim Aubrunnen oder Schelmen und Saiben vorgesehen! Auch wenn das Tagblatt sowie die geplante Umfrage der Stadtspitze das suggerieren. Gemäß dem städtischen "Steckbrief Gewerbe" wird fast jedem Teilort (ähnlich wie bei den großzügigen "Ein- bis "Wenigfamilienhaus"- Planungen) die Umwandlung von einigen Hektar Grün- in Gewerbefläche zugesagt. Bei einer Radtour (die als Vorexkursion für eine öffentliche Veranstaltung diente) konnten sich Mitglieder des BUND nicht nur ein Bild vom geplanten, landschaftsfressenden Keil im Saiben, sondern auch von für Gewerbe vorgesehenen Wiesen, Ruderalflächen und Äckern in Kilchberg, Bühl und Hirschau machen. Einige Planungen sind aus BUND-Sicht vertretbar, andere würden die Vernichtung von wertvollen Böden, Überschwermmungsflächen und Biotopen bedeuten. Wir sahen auf unserer Tour außerdem Garagenreihen, große, maximal einstöckig genutzte Gewerbeflächen, Parkplätze und Baulücken. Das sind alles Flächen, die man mit Recherche und Setzen von Anreizen besser nutzen könnte, um innovativen Firmen wie BFO (welche ja dazu beitragen kann, künftig Verkehrsflächen einzusparen bzw. umzuwidmen!) Platz in Tübingen zur Verfügung zu stellen. Im Übrigen gab es in der Region den guten Ansatz des "regionalen Gewerbeflächenpools"

Max Blon, Barbara Lupp (BUND RV Neckar-Alb) 

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