BUND Regionalverband Neckar-Alb
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Ortsgruppe Ammerbuch

Verwendung von Mähgut

 (Antje Kiepenheuer / BUND OV Ammerbuch)

Auch in diesem Jahr kann wieder frischer Grasschnitt bei der Familie Haischt auf dem Lindenhof in Entringen angeliefert werden. Allerdings ist die Biogasanlage sehr wählerisch und verträgt nur frisches Langgras, das höchstens eine Nacht gelegen hat. Zur Anlieferung stellt die Familie Haischt zwei Termine zur Verfügung:

  • Freitag/Samstag, den 17./18 Juni       
  • Freitag/Samstag, den 1./2. Juli

Wer zwei Fliegen mit einer Klappe - durch einen kleinen Beitrag für den Artenschutz und einen kleinen für die regionale Energieerzeugung - schlagen möchte, meldet sich bitte unter folgender Mail-Adresse an: wiesenschnitt.haischt(at)bund-ammerbuch.de

Wir, der BUND-Ortsverband Ammerbuch, klären Details im Vorfeld, damit die Kreislaufwirtschaft neuer Form möglichst unkompliziert ablaufen kann.

Entdeckertour Steinbrüche am 13.5.2022

Breitenholz und Entringen

Bevor die Tour startete, lernte sich die Gruppe bei einer Vorstellungsrunde mit Ballauffangen etwas näher kennen. Die Landschaftsführerin Margit Elgner-Eisenmann erklärte den jungen TeilnehmerInnen wie wichtig gute Augen zum Beobachten und Aufmerksamkeit für Entdecker sind. Gleich darauf gab es verschiedene Aufgaben, um beides auszuprobieren.

Reste von Schwellen auf einem aufgeschütteten Damm neben dem Käsbach suchen – sie zeugen von der ehemaligen Feldbahn, die Steine aus dem Steinbruch und Gips von der Fabrik zum Bahnhof Breitenholz abtransportierte.
Am Weg in den Steinbruch fand die Gruppe interessante Pfosten. Deren Geheimnis: es waren umgedrehte Gleise der Feldbahn!

Nun zur Spurensuche um das Gebäude der ehemaligen Gipsfabrik. Bei einem Blick durch die Ritzen konnte man eine alte Lore erkennen. Das sind die Wagen, in denen die Steine aus dem Steinbruch, und aus den Stollen unter Tage herangeschafft wurden.

Was man leider nicht mehr sehen konnte, ist der Ofen, in dem die zermahlenen Gipssteine gebrannt wurden. So entstand damals Gipspulver für Bauzwecke und Arbeitsplätze für die Region.

Im Steinbruch selbst fanden die jungen EntdeckerInnen verschieden farbige Steine: weißes gipshaltiges Gestein und rötliche, sowie grüngraue Mergel. Beim Befühlen war schnell klar, dass die verschieden farbigen Gesteine unterschiedlich hart sind und sich wunderbar zum Türme bauen eignen.

Auf die Frage nach der Entstehung der Gesteinsschichten stellte sich heraus, dass die Gipsschichten aus einer Zeit in der Erdgeschichte stammen, in der in unserer Gegend tropische Wetterbedingungen herrschten. Überraschend war auch die Tatsache, dass es hier eine Meeresbucht gab, in der durch Verdunstung übersalzenes Meerwasser entstand.  Ein Endprodukt von eingetrocknetem Salzwasser war schließlich der Gips.

Danke für diese lehrreiche Tour!

Gabi Häfele für die Gewässergruppe des BUND Ammerbuch


 

Klimawandel und Klima-Umkehr

Vortrag von Dr. H-J Rosner am 27.4.2022 in der Zehntscheuer Entringen

 (Dr. H-J Rosner)

Der sehr anspruchsvolle Vortrag voller wissenschaftlicher Fakten bezog sich  in vielen Bereichen auf Daten, die heute mehr als 30 Jahre alt, aber mehr denn je aktuell sind.

Er beschrieb die wissenschaftlichen Erkenntnisse zum Klimawandel, die sich daraus ergebenden Notwendigkeiten und versuchte die Frage zu beantworten: was können wir selbst tun.

Klimaschwankungen gab es schon immer, aber eindeutig neu ist die Schnelligkeit der Veränderungen.

Die Zunahme der Treibhausgase (CO2, N2O, CH4, O3, FCKW) führte zu ständig zunehmenden Extremwerten der Temperatur und zu erhöhter Trockenheit auch in unserer Region. Es wird bis zum Jahr 2100 eine Erhöhung des Meeresspiegels um durchschnittlich 50 cm erwartet. Fast alle Millionen-Städte der Welt liegen aber an einer Küste!

Daraus ergibt sich die unbedingte Notwendigkeit der Reduktion von Treibhausgasen. Um Klimaneutralität zu erreichen, müssten wir in Deutschland den Ausstoß von 10 t pro Kopf und Jahr auf 2 t pro Kopf und Jahr senken!

Was können wir selbst, was könnte jeder Einzelne von uns tun?

  • Energie einsparen beim Heizen (z.B. Wärmedämmung, Reduzierung der Raumtemperatur)
  • Energie einsparen beim Autofahren,  z.B.Tempolimit: 20km/h auf Autobahnen, 80km/h auf Landstraßen sind genug!
  • sparsame elektrische Geräte benutzen, kein Standby mehr
  • Grünen Strom beziehen

In der anschließenden Diskussion zeigte sich, dass es nicht einfach, aber unbedingt notwendig ist, gegen die pessimistischen Perspektiven der Zukunft mit Überzeugungskraft und Mut anzugehen!

Dr. Hans-Joachim Rosner ist seit Beginn der 90er Jahre im Rahmen seiner Tätigkeiten an den Universitäten Freiburg und Tübingen mit dem Thema Klima und Klimawandel befasst. In Vorlesungen, Seminaren und Einzelvorträgen betreibt er Aufklärung zu den Themen Treibhauseffekt und menschgemachtem Klimawandel. Als BUND-Mitglied ist er zu diesen Themen auch engagiert vor Ort.


 

Entdecker-Tour für junge Forscherinnen und Forscher

Gipssteinbruch Entringen  (Margit Elgner-Eisenmann / privat)

Gar nicht weit weg, nämlich in den Steinbrüchen zwischen Breitenholz und Entringen, gibt es viele Arten von Gesteinen, die vor langer, langer Zeit entstanden sind. Damals sah unsere Heimat noch ganz anders aus. Anders?

Wieso anders, wie muss man sich das vorstellen? Jemand sagte, es gab ein Meer im Käsbachtal. Das klingt unglaublich? Frau Margit Elgner-Eisenmann ist Naturführerin für Kinder und weiß ganz viel über die Natur und Steine.

Zusammen mit ihr gehen wir auf Spurensuche, lernen verstehen, was ein Meer mit Steinen zu tun hat und warum man die in unserer Gegend früher häufig „gebrochen“ hat (daher das Wort ‚Steinbruch‘). Wir hören, was es mit den Resten der alten Schmalspurbahn auf sich hat und was mit der alten Fabrik.

Als junges Forscherteam braucht Ihr nur Eure Hände als Handwerkszeug und ganz viel Neugierde. Treffpunkt ist

am 13. Mai 2022 um 14.30 Uhr am Breitenholzer Wanderparkplatz (beim Friedhof)

Wichtig ist eine an die Witterung angepasste Kleidung (bei Sonne unbedingt Sonnencreme, Hut o.ä. und bei Regen entsprechendes Schuhwerk und Regenkleidung). Wir werden ca. 2,5 h unterwegs sein. Bitte ausreichend Getränke und evtl. auch einen Snack mitbringen. Eltern dürfen ihre Kinder gerne begleiten.

Anmeldung mit Name, Alter der teilnehmenden Personen und Telefonnummer an steinbruch(at)bund-ammerbuch.de


 

Hochwasser- und Niedrigwassermanagement- auch eine Herausforderung für Ammerbuch?

Vortrag von Prof. Dr. habil. Heidi Elisabeth Megerle, Professur für Angewandte Geographie und Planung; Studiengangsleiterin B.Sc. Ressourcenmanagement Wasser, Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg

 (A. Kiepenheuer / BUND OV Ammerbuch)

Die Titelfrage muss man nach dem Vortrag mit Ja beantworten. „Hochwasser ist grundsätzlich etwas ganz Normales“ stellte die Referentin zu Beginn des Abends klar und sprach damit die natürlichen Schwankungen der Wasserstände an. Für Ammerbuch sind jedoch die Starkregen­ereignisse von Bedeutung, die ganz lokal in kürzester Zeit, große Mengen Wasser bringen und im Zusammenhang mit dem Klimawandel häufiger werden.

Anhand von Bild- und Zahlenmaterial erläuterte Frau Prof. Megerle, wie verschiedene, menschengemachte Eingriffe und Veränderungen über die Zeit dazu beitragen, dass Hochwasser zu immer größeren Schäden und größerem Leid führen. Beispielhaft seien die Begradigung von Fließgewässern genannt, die zunehmende Versiegelung von Boden durch Wachstum der Siedlungs- und Industrieflächen oder die Trockenlegung von Auen und Mooren. Allein der Verlust dieser natürlichen Retentionsräume führt in Deutschland zu 20% weniger Versickerung; und was nicht versickern kann, fließt oberflächlich ab und lässt die Bäche anschwellen. In der Diskussion sprach ein Zuhörer die unzähligen Entwässerungsgräben auf der Ammerbucher Hochebene an, die das Wasser auf schnellstem Wege ins Tal leiten, wo es u.U. zu Hochwasser kommt, während das ehemals feuchte Gebiet austrocknet.

Bei der Suche nach Lösungen ist natürlich die Vorsorge für den Katastrophenfall wichtig, von der rechtzeitigen Information, über Hilfsmaßnahmen bis zum angemessenen Verhalten der Bevölkerung. Dann gibt es den technischen Hochwasserschutz, z.B. Dämme und Tore, sowie Maßnahmen, die den natürlichen Wasserrückhalt fördern, z.B. dauerhafte Bepflanzungsstreifen. Für Frau Prof. Megerle sind jedoch die Maßnahmen besonders wichtig, die noch „weiter oben“ greifen, also die langfristigen, präventiven Maßnahmen zur Vermeidung von Hochwasserereignissen, z.B. Flächenvorsorge.

Natürlich kennen die Einwohner von Ammerbuch die Gefahr von Überschwemmungen, manche der Zuhörer als direkt Betroffene. Doch dass auch Niedrigwasser für unsere Region Probleme bereiten kann, war manchen Anwesenden wohl nicht bewusst.

Allgemein haben Niedrigwasserperioden erhebliche Auswirkungen z.B. auf die Energiewirtschaft, die Wasserversorgung, die Binnenschifffahrt sowie auf die Organismen in den Gewässern. Und in Ammerbuch? Frau Prof. Megerle zeigte eine Karte, auf der ein Rückgang der Grundwasserneubildung in großen Flächen von Baden-Württemberg und Bayern ablesbar ist. Auch die Ammertal-Schönbuch-Gruppe (ASG) fördert Grundwasser und mischt es teilweise mit Bodenseewasser für die Versorgung der Ammerbucher Teilgemeinden (https://www.ammerbuch.de/leben-wohnen/wasser-abwasser/ammertal-schoenbuchgruppe).

Und hier schließt sich der Kreis: Wasser, das nicht versickern kann, fehlt später im Grundwasser. Für mehr Versickerung muss das Land sorgen, die Kommune und nicht zuletzt jeder einzelne.

E. Walcher-Andris


 

Naturnahe Gärten in Ammerbuch zeigen sich

Eine Veranstaltung des BUND e.V. in Ammerbuch anlässlich des 50jährigen Jubiläums der Gemeinde

 (A. Kiepenheuer / BUND OV Ammerbuch)

In Ihrem Garten blüht, summt und zwitschert  es auf vielfältige Weise? Vögel finden Beeren an Ihren Sträuchern? Nisthöhlen bieten Raum für Kleinsäuger, Vögel oder Insekten? Auch Igel finden Unterschlupf bei Ihnen? Ihr Komposthaufen lebt und nährt Ihre Pflanzen? Sie setzen keine chemischen Gifte ein? Sie freuen sich über diverse Obstsorten, Gemüse, Salate und Kräuter aus eigenem Anbau?  

Wenn auch nur ein Teil davon auf Ihren Garten zutrifft, dann haben Sie wahrscheinlich einen naturnahen Garten. Mit Ihrem kleinen oder größeren Paradies möchten Sie andere zur Nachahmung anregen? Es bereitet Ihnen Freude, Ihren Garten anderen Menschen zu zeigen?

Hier ist die Gelegenheit dazu: Ammerbuchs naturnahe Gärten öffnen sich!

Wann:So 22.Mai 2022 oder So 26. Juni 2022, von 11 bis 17 Uhr.

Oder wünschen Sie einen anderen Termin?

Wenn Sie etwas Besonderes zeigen möchten wie vielfältige Nisthilfen, besondere Pflanzen oder Tiere, Wasser im Garten, bewachsene Bruchsteinmauern o. Ä., dann lassen Sie uns das bitte bei Ihrer Anmeldung wissen.

Wenn  Sie Ihren Garten öffnen möchten, dann geben Sie uns bitte bis 10. April per E-Mail  (Artenvielfalt(at)bund-ammerbuch.de) Bescheid,

wo Sie wohnen,
welchen Termin Sie wählen,
welche Besonderheiten Ihr Garten bietet.


 

Hochwasser- und Niedrigwassermanagement - auch eine Herausforderung für Ammerbuch?

Am Mittwoch, 30.3.2022 in der Entringer Zehntscheuer

Hochwasser in der Zeppelinstraße  (Erich Sommer)

Spätestens seit den Jahrhundertfluten im Ahr- und im Erfttal im Sommer 2021 ist offensichtlich geworden, dass Hochwasser- und Starkregenrisikomanagement nicht nur Gemeinden an großen Flüssen wie Rhein oder Elbe vor erhebliche Herausforderungen stellen. Der Klimawandel, Flächenversiegelung und weitere Faktoren führen dazu, dass sich jede Kommune mit diesen Gefahren und Risiken auseinandersetzen muss. Aber auch ein effektives Niedrigwassermanagement wird für Stadt- und Regionalplanung zunehmend wichtig.

Welche Herausforderungen diese Entwicklung mit sich bringt, welche Ursachen dies bedingen und welche Lösungsstrategien auf regionaler, kommunaler, aber auch individueller Ebene möglich sind, wird in einem Überblicksvortrag dargelegt und kann in einer anschließenden Diskussion vertieft werden.

 (Prof. Dr. habil. Heidi Elisabeth Megerle, Professur für Angewandte Geographie und Planung; Studiengangsleiterin B.Sc. Ressourcenmanagement Wasser)


 

Küchenschellen im Kochartgraben

Im zeitigen Frühjahr,  meist schon im Februar, erscheinen  die ersten Küchenschellen im Naturschutzgebiet Kochartgraben. Zuerst kann man sie kaum entdecken in ihrem grauen Pelz. Mit steigenden Temperaturen öffnen sich mehr und mehr auch die violetten Blüten.

Aber eigentlich hätte man sie gar nicht suchen dürfen, denn in einem Naturschutzgebiet darf man die Wege nicht verlassen! Das mag für den  naturbegeisterten Besucher unverständlich und traurig sein – denn ER ist ja vorsichtig und achtet auf seine Schritte.

Aber leider verleitet das auch andere Menschen, die weniger achtsam sind, sich auf die verlockend sonnige und  trockene Grasfläche zu begeben und sich dort gemütlich niederzulassen.

Zu viele Schritte gefährden natürlich den Bestand! Das ist der Begründung für das Wegegebot in Naturschutzgebieten. Manchmal mahnt ein Piktogramm, manchmal steht auch nur „Bitte bleiben Sie auf den Wegen“ unter dem Hinweisschild.

Weil dies offenbar sehr vielen Besuchern des Kochartgrabens nicht bewusst ist und die Küchenschellen nach Auskunft des Artenschutzbeauftragten stark zurückgegangen sind, hat der BUND nach Absprache mit der Gemeinde und der Naturschutzbehörde in diesem Jahr einen Weidezaun aufgestellt, rund um die besonders attraktive freie Kuppe, um die der Weg herumführt.

Er soll nur stehen, solange die Küchenschellen blühen, und soll auch regelmäßig kontrolliert werden. Leider muss man damit rechnen, dass nicht alle Besucher sich an die Absperrung halten. Wir hoffen trotzdem auf möglichst großes Verständnis!


 

Auf den Spuren der Biber

Am 12.02.2022 trafen sich bei herrlichem Wetter 15 Kinder und 9 Eltern am Altinger Sportplatz.

Mit dabei war Alexander Zader, der Leiter des Ammerbucher Bauhofs und Biberbeauftragter des Landratsamtes.

Bevor wir uns auf die Spurensuche begaben, konnten die Kinder einen echten ausgestopften Biber bestaunen und streicheln, die Kiefer eines Bibers und die messerscharfen, orangenen Zähne befühlen, die neben den Vorderpfoten, die Werkzeuge dieses Baumeisters sind.

Auf dem Weg entlang der Ammer Richtung Reusten entdeckten die Kinder viele Spuren, die eine dort ansässige Biberfamilie hinterlassen hatte, gefällte Bäume, abgenagte Äste und Biberrutschen, die den Bibern einen schnellen und bequemen Rückweg ins Wasser ermöglichen. Sogar den Bau der Biber konnten wir erkennen. Zum Schutz der Bewohner verraten wir aber lieber nicht, wo er sich befindet.

Nach zweieinhalb Stunden kamen die Teilnehmer etwas müde, aber mit vielen neuen Eindrücken zum Ausgangspunkt zurück.

Wir danken Herrn Zader ganz herzlich für seine Bereitschaft, diese Biberführung für den BUND zu übernehmen und sind nachhaltig beeindruckt von seinem großen Wissen.


 

Klimagärtnern

Am Dienstag, den 13.7.2021, spricht Prof. Dr. Weiss vom Steinbeiss - Innovationszentrum Tübingen um 19.30 in der Zehntscheuer Entringen zum Thema Klimagärtnern. Ein Aspekt wird die Kohlenstoff-Speicherung (Humusaufbau, Pflanzenkohle, Terra Preta) sein. Dazu laden wir alle Personen, die eines der drei Gs beherrschen, herzlich ein. Wir freuen uns im Anschluss auf eine angeregte Diskussion.                                                                                                

für den Vorstand: Volkmar Wissner

Spendenflohmarkt am 12.6.2021 von 9 bis 12 Uhr

Im Rahmen von Ammerbuch Aktiv veranstalten der Pfäffinger Naturkindergarten Goldammern und der BUND-Ortsverband Ammerbuch am Samstag, den 12. Juni, von 9 - 12 Uhr vor der Zehntscheuer Entringen einen Spendenflohmarkt.

Was ist ein Spendenflohmarkt? Jede Person darf funktionsfähige Gebrauchsgegenstände, Deko u.a. anliefern, der Käufer zahlt am Ausgang einen Betrag, der für angemessen erachtet wird. Die Tagessumme teilen sich der Naturkindergarten Pfäffingen und der BUND-Ortsverband Ammerbuch.

Waren können nur nach schriftlicher Anmeldung bei koordination(at)bund-ammerbuch.de oder bei anna.reichardt(at)naturkiga-pfaeffingen.de  angeliefert werden. Anmeldeschluss ist Freitag, der 11.6., 18 Uhr. Die Anlieferung erfolgt  am Samstag, den 12.6., ab 830 Uhr. Wir erwarten, dass nichtverkaufte Ware von den Anlieferern bis um 12.30 abgeholt wird.  Für musikalische Begleitung sorgt die Jazz-Band der Musikschule Ammerbuch.

Vortrag "Bunte Wiese"

Bei der Mitgliederversammlung am 18.5.2021 hielt Prof. Dr. Oliver Betz einen Impulsvortrag zum Projekt „Bunte Wiese Tübingen“. Die Folien dazu finden Sie hier.

Back to the roots

VIELFALT e.V. startet Modellprojekt für landwirtschaftliche Nutzung in Streuobstwiesen

Streuobstwiesen sind durch landwirtschaftliche Tätigkeit von Menschenhand entstanden und prägen als traditionelle Form des Obstbaus seit über 100 Jahren das Landschaftsbild entlang des Schönbuchrands. Sie sind wertvolles Kulturgut, Lieferant hochwertiger Obstprodukte, Erholungsraum und Schatzkammer der Obstsortenvielfalt.

Der Verein Vielfalt e.V. startete ein Modellprojekt für landwirtschaftliche Nutzung in Streuobstwiesen. Näheres finden Sie hier.

Das Projekt wird auch in den Schönbuch Nachrichten 2021 des Fördervereins Naturpark Schönbuch auf S. 46 erwähnt. Auch die früheren Ausgaben sind lesenswert.

Beitrittsformular und Kontonummer für Spenden

Auch der BUND OV Ammerbuch hat Auslagen, die nur zu einem kleinen Teil durch Zuschüsse des BUND Bundesverbands gedeckt werden können. Wenn Sie uns etwas spenden wollen, können Sie es mit der IBAN DE81 6416 1397 0062 0550 03 tun. Spenden bis 200 Euro erkennt das Finanzamt mit dem Überweisungsbeleg an. Für Beiträge darüber benötigen wir Ihre Anschrift.

Oder treten Sie gleich dem BUND bei. Einen Mitgliedsantrag finden Sie hier zum Ausdrucken oder hier zum Ausfüllen.

 

Werde Multiplikator*in für Klimagerechtigkeit

In sieben spannenden Schulungseinheiten kannst du dich von Februar bis September 2021 zum Thema Klimagerechtigkeit weiterbilden und anschließend selbständig Seminare und Workshops durchführen. Wir beschäftigen uns mit den Zusammenhängen von Klimagerechtigkeit und Rassismus und Klimagerechtigkeit und Gender. Dabei fragen wir uns auch immer: was hat das eigentlich mit mir zu tun? Was kann ich verändern? Und wie kann ich zu einer Veränderung der Gesellschaft beitragen?
Neben diesen Themen bekommst du praktisches Werkzeug an die Hand: Es gibt Workshops zur Arbeit mit Gruppen, Präsentation und Moderation, Argumentationstraining und Öffentlichkeitsarbeit. Wir betrachten politische Beteiligungsmöglichkeiten und möchten reflektieren wo wir uns engagieren und warum und vor allem wo wir uns noch  einmischen können.
Wir wollen die Begriffe "ich" und "die anderen" zu einem "wir" vereinen, Räume für Begegnung schaffen und gemeinsam schlauer werden.

Du musst an allen Seminaren teilnehmen, um am Ende ein Zertifikat zu erhalten. Die Teilnahme ist kostenlos.

Die Multiplikator*innen Schulung wird von der BUNDjugend Baden-Württemberg veranstaltet. Die BUNDjugend Baden-Württemberg ist die Jugend-Organisation des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Baden-Württemberg e.V. Wir sind junge Menschen mit einem gemeinsamen Ziel: Die Erde retten. Das ist aber nicht so einfach.
Deswegen wollen wir mit Sachen beginnen, die jede*r umsetzen kann. Zum Beispiel weniger Auto fahren und mehr zu Fuß gehen oder das Fahrrad nutzen. Was wir machen: Wir demonstrieren für eine ökologische Landwirtschaft. Oder wir starten Aktionen: zum Beispiel stellen wir Sofas auf Parkplätze und setzen uns hin. Denn wir finden: Menschen sind wichtiger als Autos. Wir wollen mit Spaß und Freude die Umwelt und Natur schützen.

Ansprechpartnerin: Sabine Renelt, sabine.renelt(at)bundjugend-bw.de, 0711/6197023

Die Termine, detaillierte Informationen und die Anmeldung findest du auf www.bundjugend-bw.de/multischulung

Das Projekt wird innerhalb des Programmes “Vielfalt in Partizipation” im Rahmen des Masterplans Jugend unterstützt durch das Ministerium Soziales und Integration aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg durchgeführt.

Lichtverschmutzung

Im Gemeinderat wurde am 14.9.2020 unter TOP2 das Konzept "Licht nach Bedarf" vorgestellt. Einen weiteren Einblick in das Problem, auch unter Naturschutzaspekten, brachte die ARTE-Sendung Xenius am 3.9.2020. Auch die Abendschau des Bayerischen Rundfunks widmete sich ab Minute 11 dem Thema "Earth Night".

Nachhaltig mobil - Radscheune und Repair-Cafe in Ammerbuch

Wussten Sie schon, dass es in Ammerbuch zwei Einrichtungen gibt, die sich mit der Reparatur von Fahrrädern beschäftigen?

Ähnlich wie das Projekt SoliRADisch des BUND Sachsen-Anhalt wurde die Radscheune in Ammerbuch-Altingen gegründet, anfangs, um den Mobilitätsbedarf von Migranten zu unterstützen. Später wurde die Radscheune in den Thementisch Nachhaltigkeit des Projekts Ammerbuch-Aktiv integriert und steht jetzt allen Bürgern offen. Hier kann man auch überholte Fahrräder für Kinder und Erwachsene kostengünstig erwerben.

Das Repair-Cafe der Zehntscheuer Entringen öffnet mehrmals pro Jahr. Dort kann man neben Fahrrädern auch andere technische Dinge kostenlos checken lassen.

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