Recyclingsteinpark Rongen

Im Rahmen seiner Sommertour besuchte Daniel Lede Abal, Landtagsabgeordneter der Grünen, Ende Juli das Steinlager Rongen im Schindhau. Neben Barbara Lupp, Annika Schulz und Max Blon vom BUND waren auch Bernd Susset vom Industrieverband Steine und Erden und Roland Irslinger von der Rottenburger Hochschule für Forstwirtschaft vertreten und ließen sich vom Inhaber Manuel Rongen durch das Gebiet führen.

Im Steinlager werden bei Bauarbeiten anfallende Natursteine zwischengelagert und weiterverkauft. Kulturell wertvolle Steine, die bei Abbruch eines Gebäudes anfallen aber auch neuwertige Steine aus dem Tiefbau werden recycelt und damit wichtige Resourcen und Dank kürzerer Transportwege auch die Umwelt geschont. Ganz davon abgesehen, dass diese Steine unter faiern Arbeitsbedingungen vertrieben werden.
Trotz dieser Vorteile droht diesem Betrieb die Räumung. Denn das ehemalige Militärgelände ist forstrechtlich ein Wald, in dem generell kein Gewerbebetrieb zulässig ist.
Dabei müssten sich Naturschutz und gewerbliche Nutzung nicht ausschließen. Barbara Lupp erläuterte, dass das Steinlager zwar durchaus einen Eingriff darstelle, gleichzeitig das Gelände durch das Ausbleiben der forstwirtschaftlichen Nutzung von beeindruckenden Eichen und anderem Altholz geprägt sei. Dieses ist ein wichtiger Lebensraum für verschiedene Spechtarten, Eulen, Fledermäuse und altholzbewohnende Käfer. Die Steinhaufen werden von Eidechsen bewohnt, die Wasserlöcher von Feuerslamanderlarven und in alten Bunkern haben sich Fledermäuse angesiedelt. Um die Vielfalt zu erfassen und die Schutzwürdigkeit zu bewerten, sei eine (aktuelle) Artenerhebung sinnvoll, so Lupp.
Der BUND hofft, dass die Struktur- und Artenvielfalt in der zukünftigen Nutzung des Gebiets berücksichtigt wird und dass für diesen - in Bezug auf Ressourcenschutz vorbildlichen wirtschaftenden Betrieb - eine Lösung gefunden wird.



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Termine

Der BUND Kreisverband Zollernalb hat sein Veranstaltungsprogramm für 2017 herausgegeben - zwischen Februar und November geht es u.a. um Schwedisch Lappland, Nachtfalter und Pilze. Schau doch mal vorbei!

Am kommenden Donnerstag (20. Juli) gibt es im Biosphärenzentrum ab 19:30 Uhr einen spannenden Vortrag zu: Bioökonomie: wie kommen wir zu einem nachhaltigen Handeln? Mehr Informationen finden Sie im in diesem Flyer

Liebe BUND-Freunde,

die Sommerpflege am Huthüttle steht wieder an. Am Samstag, 29. Juli wollen wir ab 8 Uhr bis etwa 12 Uhr wieder die Flächen am Huthüttle mähen und abräumen. Dazu brauchen wir Eure Hilfe!!! Bitte meldet Euch per Telefon (AB) oder Email möglichst zahlreich an - wir können jede Hand brauchen, egal ob groß oder klein!

Für Vesper und Getränke wird gesorgt, daher bitte Anmeldung bis Donnerstag, 27. Juli. Danke.

Kontakt:

 

  • BUND Rottenburg Annette u. Hans-Joachim Rosner
  • Kastanienweg 2,72108 Rottenburg
  • Tel.: 07472 - 3524
  • Mail: bund.rottenburg@bund.net

 

 

 

An mehr als 70 Hütten und Marktständen bieten Aussteller Regionales, Kulinarisches und Kreatives. Am Sonntag findet dann der Tag der Artenvielfalt unter Beteiligung des BUND Reutlingen statt.

  • Wann? Samstag, 29. Juli 2017 - Sonntag, 30. Juli 2017 jeweils von 11.00 – 18.00 Uhr
  • Wo? ALB-GOLD Kundenzentrum - Trochtelfingen
  • Der Eintritt ist frei!

 

 

 

Kohle muss im Boden bleiben, um den Klimawandel aufzuhalten. Doch Deutschland ist bei der Braunkohleförderung weiterhin Weltmeister! Während Politik und Konzerne untätig bleiben, nehmen wir den Kohleausstieg selbst in die Hand. Im August werden wir Kraftwerke durch Blockaden von der Kohlezufuhr abschneiden. Und wenn im November in Bonn die Delegierten zum UN-Klimagipfel zusammentreffen, kommen wir zurück in die Grube. Wir zeigen, wo in Deutschland das Klima verhandelt wird.

Wir sagen Ende Gelände!

 

  • 24. - 29.08. Rheinisches Braunkohlerevier
  • 04. - 05.11 Während der Un Klimakonferenz

 

 

6. September 2017

Umweltpodium zur Bundestagswahl

Die vergangenen drei Jahre gehören zu den global 10 wärmsten Jahren seit Messbeginn - der Klimawandel schreitet ungebremst weiter voran, Feinstaub belastet das Leben der Menschen in unseren Städten und die Versiegelung macht auch keine Pause - Aus diesem Grund veranstaltet der BUND Rottenburg auch in diesem Jahr eine Podiumsdiskussion mit verschiedenen Parteien.

 

 

Weniger Vögel, stummer Frühling. Einige Forscher weisen auf die abnehmende Biodiversität hin, andere reden von Panikmache. Tatsächlich ist die Zahl der Vögel in Deutschland und Europa stark gesunken. Unter den zahlreichen Gründen sind Lebensraum- und Nahrungsmangel die relevantesten Faktoren. Diese Entwicklung hat ökologische und ökonomische Folgen. Um sie zu stoppen müssen wirksame Maßnahmen ergriffen werden. Bürger, Kommunen, Politik, Naturschutz und Landwirtschaft sind gleichermaßen gefordert.

 

  • Wann? 18. - 20. Oktober 2017
  • Wo? Evangellische Akademie Loccum
  • Kosten? Je Tagung ca. 170,- Euro (inklusive 2 Übernachtungen, Vollverpflegung und Tagungsgebühr)
  • Anmeldung unter diesem Link

 

 

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