Apfelsaft von Reutlinger Streuobstwiesen

mehr zum Reutlinger Bio-Apfelsaft

Förderung artenreicher Blumenwiesen im Projekt „Apfelsaft von Reutlinger Streuobstwiesen"
Nicht nur im Landkreis Reutlingen tritt vermehrt das Problem auf, dass die artenreichen Wiesen unter Streuobstbäumen wegen Nutzungsaufgabe bzw. Intensivnutzung mit Rasenmäher auf dem Rückzug sind. In einer vom BUND Regionalverband Neckar-Alb in Auftrag gegebenen Studie wies Dipl.-Biol. Theo Dittmar diese Problematik nach und entwickelte Lösungsvorschläge. Deren praktische Umsetzung startet nun: Im Projekt „Apfelsaft von Reutlinger Streuobstwiesen“ wird ab diesem Jahr ein zusätzlicher Aufpreis von 2,- € (zu den 15,- € pro Doppelzentner) zur Förderung artenreicher Blumenwiesen ausgezahlt. Voraussetzung: Die Obsterzeuger entfernen anfallendes Mähgut mindestens einmal im Jahr und auf ihren Wiesen kommen zum Zeitpunkt einer Kontrolle (Ende Mai bis Mitte Juni) mindestens drei Pflanzenarten der insgesamt acht Kennarten in Anzahl vor. Bereits 28 der 57 Obsterzeuger im „Projekt Reutlinger Apfelsaft“ sind entschlossen, sich an der Förderung zu beteiligen, und immerhin fünfzehn ändern dafür die bisherige Pflege ihrer Wiesen (Stand: Juli 2006). Der gewonnene Grasschnitt kann in den Biogasanlagen im Hofgut Alteburg und in Pliezhausen sinnvoll verwertet werden: Dabei wird wesentlich mehr Energie gewonnen als eingesetzt. Die Förderung artenreicher Blumenwiesen ist eine reine Naturschutzmaßnahme. Wir machten dieses Projekt bei unseren Kunden, die ja bisher schon mit dem Kauf unserer Produkte zum Erhalt der Kulturlandschaft Reutlinger Streuobstwiesen beitragen, unter anderem mit einem Malwettbewerb zum Thema „Blühende Wiesen“ bekannt. Der Malwettbewerb war für alle Kinder aus den Schulklassen eins bis sechs ausgeschrieben. Attraktive Preise waren: Eine Geburtstagsparty im Listhof mit Führung ins Naturschutzgebiet, ein Solar-Modellbaukasten, eine Reitstunde, Süßmostpressen, eine Führung bei der Kelterei Häussermann (wie wird Apfelsaft hergestellt), eine Führung mit dem Förster in den Wald sowie Süßmost pressen. Die bis zum Abgabetermin am 15. Juli eingegangenen Bilder wurden prämiert und in einer großen Ausstellung präsentiert (siehe unter August 2006, Malwettbewerb). Außerdem wurde für die Obsterzeuger ein Informationsblatt erstellt, auf dem die Kennarten leicht wiedererkennbar sind. Für die Förderung dieses Projektes bedanken wir uns herzlich bei PLENUM Reutlingen, der Stadt Reutlingen und den anderen Mitgliedern der Arbeitsgemeinschaft "Reutlinger Streuobstwiesen"!



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