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Über 160.000 Menschen sagen: "Atomkraft: Schluss!"

Liebe Atomkraftgegnerin, lieber Atomkraftgegner,

mehr als 160.000 Menschen haben am 28.05.2011 in über 20 Städten in ganz Deutschland für einen schnellen Atomausstieg demonstriert. Wenige Stunden vor der Entscheidung der Bundesregierung haben wir damit ein eindrucksvolles Signal an die Regierung gesendet: Alle AKW abschalten – sofort und endgültig! Das Signal kam zur rechten Zeit: Am Sonntagabend berät der Koalitionsausschuss im Kanzleramt über die Atompläne, am Montag früh wird der Bericht der Ethikkommission vorgestellt. Und was bisher von den Regierungsplänen bekannt wird, ist keine wirkliche Beschleunigung. Wenn die ältesten 7 AKWs abgeschaltet bleiben, ist das gut, aber wenn die Regierung noch 10 Jahre Atomkraftwerke betreiben will, dann halten wir dies für unverantwortlich. Außerdem wollen viele in der Regierung keine festen Abschaltdaten, sondern Revisionsmöglichkeiten.

Deshalb werden wir uns in den nächsten Wochen weiter für das Abschalten aller Atomkraftwerke und für eine schnelle Energiewende einsetzen müssen – mit Aktionen, Stellungnahmen, in Anhörungen und in den Medien.

Der BUND war einer der Initiatoren der Demonstrationen am Samstag, wir haben mit unseren starken Gruppen vor Ort diesen Tag erst möglich gemacht. Bilder von der Demo und alle weiteren Informationen finden Sie unter www.bund.net/now

Die Pressemitteilung kann hier gelesen werden.

(Thorben Becker, Eva Karcher und Norbert Franck, 2011)


Atompolitik


Am Ostermontag, den 25. April 2011 fanden bundesweite Großdemonstrationen gegen Atomenergie statt. Zeitgleich wurde an zwölf Standorten in Deutschland gefordert, dass aus den Reaktor- Katastrophen in Tschernobyl und Fukushima Konsequenzen gezogen und Atomkraftwerke endgültig stillgelegt werden.

Ein großer Erfolg und wichtiger Schritt zur Energiewende: Über 120.000 Menschen beteiligten sich am Aktionstag!
Bei der Großdemonstration in Neckarwestheim sind rund 8.000 Menschen auf die Straße gegangen - vielen Dank an alle Beteiligten!

Weitere Informationen und Fotos der Demonstration zum AKW Neckarwestheim auf www.endlich-abschalten.de

Deine Meinung sagen? - Fahnen, Buttons usw. bringen wir mit bzw. können zuvor in der BUND-Geschäftsstelle in Tübingen abgeholt werden.

zusätzliche Informationen über den bundesweiten Aktionstag auf                  www.tschernobyl25.de oder ausgestrahlt.de.



Online-Petition

Unterschreiben Sie die aktuelle Online- Petition für einen sofortigen Ausstieg aus der Atomenergie. Damit unsere Stimme auch in den Deutschen Bundestag vordringt...                     Zusammen schaffen wir das!


Bundesweite Großdemonstationen am 26. März 2011

250.000 Menschen fordern die sofortige Abschaltung deutscher Atomkraftwerke

Bundesweite Großdemonstrationen in Berlin, Hamburg, München und Köln locken insgesamt über 250.000 Menschen auf die Straße. Die Demonstrationen vom 26. März 2011 sind damit die größten Anti-Atom-Proteste, die es jemals gab. 
Die Reaktorkatastrophe in Fukushima zeigt deutlich, dass das nukleare Restrisiko nicht berrschbar ist. Die Demonstranten fordern deshalb die endgültige Abschaltung deutscher Atomkraftwerke.
Auch der BUND fordert die endgültige Stillegung der sieben Alt- Meiler und des Pannen- Kraftwerks Krümmel sowie die schnellstmögliche und schrittweise Stillegung der übrigen neun Atomkraftwerke.
Jetzt lassen wir nicht mehr locker! Der BUND kündigt an, den Druck auf die Bundesregierung zu erhöhen. Weg von der riskanten "Brückentechnologie", hin zu Erneuerbaren Energien, Energieeffiezienz und Energiesparen -
Atomkraft - nein danke!

Eine Online- Unterschriftenaktion, Liveticker zu den Ereignissen in Japan und weitere Informationen des BUND finden Sie hier

Die nächsten Aktionen, Demonstrationen und Mahnwachen hier

und weitere Informationen zu den Großdemonstrationen vom 26. März 2011 finden Sie hier


Mahnwachen am 21. März 2011

Unter dem Motto "Raus aus der Atomkraft - für immer! Rein in die Erneuerbaren Energien!" fand am Montag den 21. März 2011 eine Mahnwache auf dem Holzmarkt vor der Stiftskirche in Tübingen statt. Über 350 Menschen versammelten sich hier, um gemeinsam den Opfern der japanischen Katastrophe zu gedenken und sich für den endgültigen Ausstieg aus der Kernenergie einzusetzen.
Nach der Mahnwache bildete sich eine Menschenkette mit Kerzen zwischen dem EnBW- Büro in der Hirschgasse bis zum Wildermuth Gymnasium, auf welchem sich eine großflächige Solaranlage befindet. Die Menschenkette sollte eine Verbindung zwischen der auslaufenden Atomenergie und den zukunftsweisenden Erneuerbaren Energien herstellen.
In ganz Deutschland waren am Abend des 21. März in 726 Orten über 141.000 Menschen an Mahnwachen beteiligt - ein deutliches Signal an die Bundes- und Landesregierung! Am Dienstag, den 22.03.2011 trifft sich die Kanzlerin abermals mit den Ministerpräsidenten der betroffenen Bundesländer, um über die weiteren Vorgehensweisen in Sachen Atompolitik zu beraten...

Informationen über weitere Mahnwachen und Aktionen finden Sie hier.

Foto: M. Hahn, Flyer: www.anti-atom-demo.de, Text: S. Drollinger

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Anti-Atom-Kette am 12.03.2011/ Katastrophe in Japan - Deutschland ist nicht betroffen!?

60 000 Menschen bildeten eine Kette zwischen dem 30 Jahre alten Atomkraftwerk Neckarwestheim (GKN) und Stuttgart. Auch die Abschlusskundgebung auf dem Stuttgarter Schlossplatz besuchten Tausende! Aber trotz strahlenden Frühlingswetters war von einer optimistischen Aufbruchsstimmung nur wenig zu spüren. Denn die Auswirkungen des Tsunamis, des Erdbebens und die drohende atomare Katastrophe in Japan verbreiteten eine beklemmende Stimmung. Franz Alt, einer der Redner, gab Umweltminister  Röttgens Worte wieder, dass Deutschland von einem GAU in Japan nicht betroffen sei - wütende Buhrufe der Zuhörer waren die Folge.

Unverständlich auch die unbeholfenen Versuche von Merkel und Mappus Zeit zu schinden: Jetzt sei erst einmal Mitgefühl mit den Menschen in Japan angebracht,  Nachdenken über die  Sicherheit deutscher Atomkraftwerke wäre dagegen deplatziert....Man sollte doch meinen, dass Verantwortungsträger gleichzeitig (mit-)fühlen und analytisch-lösungsorientiert denken können. Falls nicht: Abwählen!

Bundeskanzlerin Merkel will jetzt die "natürlich sicheren" (so Merkel) Atomkraftwerke auf Sicherheitsmängel überprüfen lassen. Dabei wurde doch bereits im Zuge der Laufzeitverlängerung eine - wenn auch unzureichende - Nachrüstungsliste beschlossen - hat sie das vergessen? Alles Wahltaktik?!

Aktuell: Am Montag, den 14.03.2011 fanden deutschlandweit Mahnwachen um 18 Uhr statt. Weitere Informationen hier .


Qualität aus dem Ländle? - Zustand der AKW in Baden-Württemberg

Eine aktuelle BUND-Studie zur Sicherheit der baden-württembergischen AKW findet man hier  und Hintergrundinfos speziell zum GKN 1 hier .

Gegen Atomkonzerne protestieren und immer noch "Egalstrom" beziehen?
Dann wird es höchste Zeit den privaten Atomausstieg zu vollziehen, indem man z. B. zum BUND-Regionalstrom (in Kooperation mit den EWS Schönau) wechselt. Geht einfach - ist günstig.


Gänsehaut gefällig? - Kurzfilme: a) "Spaß" und die passende b) Realität


                                                                            
            Fotos und Text: Lupp



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