Brutzeit ist nicht Schnittzeit - BUND erinnert an Schonzeit für Gehölze

 

In der Geschäftsstelle des BUND Regionalverbandes Neckar-Alb gehen auch im März immer wieder Hinweise ein, dass im Siedlungsbereich, auf Streuobstwiesen oder an Straßen Rückschnitte und Rodungen von Gehölzen stattfinden. Deshalb erinnert der Naturschutzverband daran, dass laut Bundesnaturschutzgesetz zwischen 1.März und 30.September Bäume, Hecken und lebende Zäune (bis auf Ausnahmen) nicht abschnitten oder auf Stock gesetzt werden dürfen. Der Sinn dahinter? - Auf und unter Büschen bzw. Bäumen finden Vögel, Säugetiere oder Insekten nicht nur mehr oder weniger ganzjährig Nahrung und Schlafplätze, sondern mit Beginn der Vegetationszeit werden sie zur Kinderstube für zahlreiche Vögel. So brütet z. B. der Zaunkönig, ein winziger, aber lautstarker, auch im Siedlungsgebiet vorkommender Sänger in den unteren Etagen wenig gepflegter Gebüsche. Außerdem sind die frühblühenden Weiden(kätzchen) eine der ersten Nahrungsquellen für Honig- und Wildbienen. Zwar sind schonende Pflegeschnitte auch während der Vegetationszeit zulässig. Aber, so Barbara Lupp von der BUND-Geschäftsstelle: "Falls Sie Nester oder gar brütende Vögel antreffen, schonen Sie unsere tierischen Mitbewohner und warten Sie mit dem Schneiden bis nach der Brutsaison. Der nächste Herbst kommt bestimmt!"

Autor: Barbara Lupp



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Erfahren sie wie man mit wenig Geld Bioprodukte an Kitas und Schulen bringen kann! In diesem Seminar erhält man Praxistipps zu Einkauf, Speiseplaung und Kalkulation sowie Ansätze um das Thema "Nachhaltige Ernährung" weiter zu vermitteln.

Im Praktischen Teil werden Brötchen und Aufstriche selbst hergestellt.

 

 

Bei einem Spaziergang Praxisbeispiele zur lokalen Energiewende besichtigen!

Die Spaziergänge finden im Rahmen des Uni-Projektes "Energielabor Tübingen - Gemeinsam zur Energiewende" statt, an dem auch der BUND beteiligt ist. Anmeldung und Details: s. Link

Weniger Vögel, stummer Frühling. Einige Forscher weisen auf die abnehmende Biodiversität hin, andere reden von Panikmache. Tatsächlich ist die Zahl der Vögel in Deutschland und Europa stark gesunken. Unter den zahlreichen Gründen sind Lebensraum- und Nahrungsmangel die relevantesten Faktoren. Diese Entwicklung hat ökologische und ökonomische Folgen. Um sie zu stoppen müssen wirksame Maßnahmen ergriffen werden. Bürger, Kommunen, Politik, Naturschutz und Landwirtschaft sind gleichermaßen gefordert.

 

  • Wann? 18. - 20. Oktober 2017
  • Wo? Evangellische Akademie Loccum
  • Kosten? Je Tagung ca. 170,- Euro (inklusive 2 Übernachtungen, Vollverpflegung und Tagungsgebühr)
  • Anmeldung unter diesem Link

 

 

Der BUND Kreisverband Zollernalb hat sein Veranstaltungsprogramm für 2017 herausgegeben - zwischen Februar und November geht es u.a. um Schwedisch Lappland, Nachtfalter und Pilze. Schau doch mal vorbei!

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