Igel gefunden - Was nun?

Foto F. Vaucher


Nach dem kühlen August fallen im September teilweise die morgendlichen Temperaturen bis unter 10°C. Herbstzeitlosen und Pilze haben schon den Herbst angekündigt, in menschlichen Siedlungsräumen mit Garten oder anderen grünen Flächen könnte man jetzt auf unsere stacheligen Freunde stoßen.

 

Der in Deutschland lebende Braunbrust- oder Westigel (Erinaceus europeaus) hat sich an menschliche Eingriffe (Waldvernichtung, Monokulturen…) in sein naturliches Habitat angepasst. Man findet den kleinen bis zu 28 cm großen Winterschläfer in unseren Gärten, wo er in Hecken und Gebüsch Unterschlupf sucht.

Der Igel ist nachaktiv und omnivor (allesfressend): Er bevorzugt Wirbellose wie Insekten, Larven und Schnecken, nimmt aber auch kleine Wirbeltiere zu sich. Zur Überbrückung der nahrungsarmen Monate baut sich der Igel ein wetterfestes und gut isoliertes Nest, wo er bis zu fünf Monate lang Winterschlaf hält.

Oft kann am Herbstanfang eine Igelfamilie beobachtet werden. Die Paarungszeit liegt zwischen Mai und August. In Deutschland bringt das Weibchen einmal im Jahr durchschnittlich vier blinde und taube Abkömmlinge zur Welt nach einer rund 35-tägigen Tragzeit: Ca. 80% des Nachwuchses wird im August oder September geboren. Nach zwei Wochen fangen die Augen an, sich zu öffnen; nach sechs bis acht Wochen werden die Jungtiere selbständig.

Nun stellen sich einige Fragen: Was tun, wenn Ihnen ein Igel über den Weg läuft? Sollen Sie ihn füttern, auch wenn er sich seine Nahrung selber verschaffen könnte? Es ist inzwischen bekannt, dass die Igel keine Milch bekommen dürfen – was sonst? Braucht der Igel Kartons und Schutz gegen Kälte? Und was ist mit den Igelbabys? Und vor allem, welcher Igel braucht überhaupt Hilfe?

Antworten auf diese Fragen sowie weitere Infos zu Gewohnheiten und Pflege von Igeln während dieser Jahreszeit finden auf www.pro-igel.de.



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