Strompreis immer teurer - Energiewende schuld?

Das  im Tagblatt am 26. Februar 2016 geschilderte Lamento des Geschäftsführers der Stadtwerke Rottenburg über "staatliche Regulierungswut", Stadtwerke ohne Einfluss und Kosten der Energiewende verlangt eine Replik:

1. Während gerade Mieter auf die nicht unerheblichen Kosten für Wärme  
nur begrenzten Einfluss haben, lassen sich Stromkosten gut in Griff  
bekommen: a) durch Preisvergleich; so ist es bei geringem Verbrauch  
sinnvoll, zu einen (Öko-)Stromanbieter mit geringen Grundpreis zu  
wechseln.b) Durch Stromsparen ohne Komfortverlust: Kostenlose Beratung  
erhält man u. a.  beim  "StromSparCheck" der Caritas oder beim BUND.

2. Die für unsere Zukunft unverzichtbare Energiewende hat ihren Preis -  
obwohl die tatsächlichen Gestehungskosten für Strom aus Erneuerbaren  
sinken. Was Herr Beer nicht erwähnt: a) Einzelkunden tragen zur  
Finanzierung der Energiewende  im Vergleich zu großen Stromverbrauchern  
überproportional viel bei und b) Stadtwerke, die Strom aus Erneuerbaren  
bwz. Kraftwärmekopplung erzeugen, profitieren von ihr. Inwieweit die zum  
Teil sowieso sanierungsbedürftigen Stromtrassen bei einer Stärkung der  
regionalen Energiewende neu- und ausgebaut werden müssten, ist  
umstritten. Bedauerlich, dass die SWR als Mitglied im Verband kommun.  
Unternehmer (VKU) laut Beer anscheinend keinen Einfluss auf "diese  
Entwicklung" (=Gestaltung der Energiewende?) haben. Schließlich: Wir  
zahlen Unsummen für Subventionierung sowie die Folgen von Kohle und  
Atom(müll) - allerdings nicht per transparente Stromrechung!



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27. November 2017

30 Jahre Brundtland-Bericht: Eine Bilanz zur Nachhaltigen Entwicklung aus zivilgesellschaftlicher Perspektive

 Im Rahmen der Studium Generale der Universität Tübingen hält die Vorsitzende des BUND-Landesverbandes Baden Württemberg Brigitte Dahlbender einen Vortrag zur Nachhaltigen Entwicklung.

Mehr zur Studium Generale: ---->

Der BUND Kreisverband Zollernalb hat sein Veranstaltungsprogramm für 2017 herausgegeben - zwischen Februar und November geht es u.a. um Schwedisch Lappland, Nachtfalter und Pilze. Schau doch mal vorbei!

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