Stadtwerke Tübingen und Energiewende - Leserbrief

Leserbrief zu "Die erste Etappe....", Tagblatt 26.09.
www.tagblatt.de/Nachrichten/Die-erste-Etappe-der-Energiewende-ist-geschafft-347685.html

Die Stadtwerke Tübingen sind auf einem guten Weg, um zumindest auf
regionaler Ebene die Stromerzeugung von Kohle und Uran abzukoppeln.
Bundesweit wird die Energiewende von zu billigen CO2-Zertifikaten und
von der großzügiger Befreiung der Gr0ßverbraucher (im Gegensatz zu
Handwerksbetrieben und Haushalten) von der EEG-Umlage gebremst. Ein
weiterer Grund ist die landschaftszerstörende Braunkohleförderung.
Deutschland ist "dank" Unternehmen wie RWE und Vattenfall (laut
Kohleatlas, 2015) der weltgrößte Produzent von Braunkohle...und die
"will" verbrannt sein! Außerdem deckelt das reformierte EEG den Ausbau
der "Erneuerbaren" und damit den Klimaschutz. Allerdings muss der
Standort z. B. von Windenergieanlagen sorgfältig gewählt werden (BUND
und NABU kritisierten jüngst die oftmals fehlerhaften Gutachten zum
Artenschutz) und auch bei Wasserkraftanlagen oder Biogasanlagen müssen
Energieertrag und Folgen für Natur und Umwelt abgewogen werden....was
man allerdings auch bei der oben erwähnten Braunkohle oder gar der
Atomenergie tun muss! Erfreulich, dass bereits 50% des von den Tübinger
Haushalten produzierten Stroms aus Erneuerbaren stammt. Noch besser wäre
es, wenn auch Tübinger Unternehmen die Energiewende durch einen Umstieg
fördern würden. Gibt es dazu Zahlen? Schließlich lassen sich höhere
Stromkosten nicht nur in Privathaushalten sondern auch in Unternehmen
durch Energiesparmaßnahmen in der Produktion oder in Büros reduzieren.

Barbara Lupp

 

 

 

 

 



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