Nahrungsmangel in der Blütezeit? - Weshalb Bienen hungern

Leserbrief (September 2009) an das Schwäbische Tagblatt zur Nahrungssituation von Bienen:

 

Vielen Dank für den interessanten Bericht über Nahrungsmangel bei Honig- und Wildbienen in unserer blütenarmen Kulturlandschaft!


Ergänzen möchte ich, dass nicht nur private Garten- und Gütlebesitzer, sondern auch Kommunen und Wohngenossenschaften, die über viele Hektar Grünflächen verfügen, mehr nektarreiche Pflanzen ansiedeln bzw. Wildkräuter zulassen sollten. Um diese Grünflächen für Bienen, Schmetterlinge und andere geflügelten Sommerboten einladender zu machen, reicht es, wenn man die wenig betretenen Abschnitte ca. 2 Mal im Jahr mäht, anstatt - sobald der erste Frühblüher es wagt, das Köpfchen über die "Normgrünhhöhe" zu strecken - diese mit dem Motormäher abzurasieren.

Nebeneffekt: Die oft eintönigen Wohnsiedlungen erhalten in der Vegetationszeit einen bunten, lebendigen "Rahmen". Bei sehr ordnungsliebende Bewohnern und Spaziergänger kann mit nett gestalteten Tafeln Verständnis für die bunten Wiesen geweckt werden. Rasenflächen, die aufgrund der hohen Mähfrequenz bereits stark artenverarmt sind, könnte man umgraben und z. B. mit der pflegeleichten und bienenfreundlichen "Mössinger Sommermischung" einsähen - diese kommt sogar bei "Einheitsgrünfans" gut an.

Auf landwirtschaftlich intensiv genutzten Flächen leiden Bienen übrigens nicht nur unter Nahrungsmangel, sondern vor allem bei den sich immer weiter ausdehnenden Maisanbauflächen auch unter den Einsatz von Insektenvernichtungsmitteln der Klasse der Neonikotionoide. Sie entfalten, wenn auch in der Regel nicht so auffällig wie beim durch "technische Fehler" ausgelöste Massensterben im Mai 2008,  auch bei Bienen ihre tödliche Wirkung.



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Termine

Der BUND Kreisverband Zollernalb hat sein Veranstaltungsprogramm für 2017 herausgegeben - zwischen Februar und November geht es u.a. um Schwedisch Lappland, Nachtfalter und Pilze. Schau doch mal vorbei!

Am kommenden Donnerstag (20. Juli) gibt es im Biosphärenzentrum ab 19:30 Uhr einen spannenden Vortrag zu: Bioökonomie: wie kommen wir zu einem nachhaltigen Handeln? Mehr Informationen finden Sie im in diesem Flyer

Liebe BUND-Freunde,

die Sommerpflege am Huthüttle steht wieder an. Am Samstag, 29. Juli wollen wir ab 8 Uhr bis etwa 12 Uhr wieder die Flächen am Huthüttle mähen und abräumen. Dazu brauchen wir Eure Hilfe!!! Bitte meldet Euch per Telefon (AB) oder Email möglichst zahlreich an - wir können jede Hand brauchen, egal ob groß oder klein!

Für Vesper und Getränke wird gesorgt, daher bitte Anmeldung bis Donnerstag, 27. Juli. Danke.

Kontakt:

 

  • BUND Rottenburg Annette u. Hans-Joachim Rosner
  • Kastanienweg 2,72108 Rottenburg
  • Tel.: 07472 - 3524
  • Mail: bund.rottenburg@bund.net

 

 

 

An mehr als 70 Hütten und Marktständen bieten Aussteller Regionales, Kulinarisches und Kreatives. Am Sonntag findet dann der Tag der Artenvielfalt unter Beteiligung des BUND Reutlingen statt.

  • Wann? Samstag, 29. Juli 2017 - Sonntag, 30. Juli 2017 jeweils von 11.00 – 18.00 Uhr
  • Wo? ALB-GOLD Kundenzentrum - Trochtelfingen
  • Der Eintritt ist frei!

 

 

 

Kohle muss im Boden bleiben, um den Klimawandel aufzuhalten. Doch Deutschland ist bei der Braunkohleförderung weiterhin Weltmeister! Während Politik und Konzerne untätig bleiben, nehmen wir den Kohleausstieg selbst in die Hand. Im August werden wir Kraftwerke durch Blockaden von der Kohlezufuhr abschneiden. Und wenn im November in Bonn die Delegierten zum UN-Klimagipfel zusammentreffen, kommen wir zurück in die Grube. Wir zeigen, wo in Deutschland das Klima verhandelt wird.

Wir sagen Ende Gelände!

 

  • 24. - 29.08. Rheinisches Braunkohlerevier
  • 04. - 05.11 Während der Un Klimakonferenz

 

 

6. September 2017

Umweltpodium zur Bundestagswahl

Die vergangenen drei Jahre gehören zu den global 10 wärmsten Jahren seit Messbeginn - der Klimawandel schreitet ungebremst weiter voran, Feinstaub belastet das Leben der Menschen in unseren Städten und die Versiegelung macht auch keine Pause - Aus diesem Grund veranstaltet der BUND Rottenburg auch in diesem Jahr eine Podiumsdiskussion mit verschiedenen Parteien.

 

 

Weniger Vögel, stummer Frühling. Einige Forscher weisen auf die abnehmende Biodiversität hin, andere reden von Panikmache. Tatsächlich ist die Zahl der Vögel in Deutschland und Europa stark gesunken. Unter den zahlreichen Gründen sind Lebensraum- und Nahrungsmangel die relevantesten Faktoren. Diese Entwicklung hat ökologische und ökonomische Folgen. Um sie zu stoppen müssen wirksame Maßnahmen ergriffen werden. Bürger, Kommunen, Politik, Naturschutz und Landwirtschaft sind gleichermaßen gefordert.

 

  • Wann? 18. - 20. Oktober 2017
  • Wo? Evangellische Akademie Loccum
  • Kosten? Je Tagung ca. 170,- Euro (inklusive 2 Übernachtungen, Vollverpflegung und Tagungsgebühr)
  • Anmeldung unter diesem Link

 

 

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