Leserbrief zum Artikel "Konkurrenz für Rottenburg im Südwesten" - das geplante IKG Empfingen-Horb (s. Tagblatt 9.03.2017)

"Interkommunales Gewerbegebiet" (IKG) - der Begriff machte früher nicht nur Hoffnung auf teilen von kommunalen Investitionen und Einnahmen, sondern auch auf Flächen sparen.  Beispielhaft  belegt das geplante IGK Empfingen - Horb, dass dies illusionär ist: Neben dem bestehenden 36 ha großen Gewerbegebiet "Autobahnkreuz" des Örtchens Empfingen, planen die Bürgermeister der beiden Kommunen ein IKG, das "so groß wie möglich" wird (OB Rosenberger). Die Konkurrenz um Arbeitsplätze und Gewerbesteuer bleibt bestehen - in diesem Fall zum angrenzenden Rottenburg, das ebenfalls mit neuen Gewerbeflächen werben und wachsen will. Neben der A 81 als "Pulsader" wird dann die neue B 28 im Neckartal für Verkehrszuwachs sorgen. Am Rande wird im Tagblattartikel der Artenschutz genannt, der "abgearbeitet" werden muss, aber vermutlich keinen einzigen Hektar retten wird. Unerwähnt bleibt, dass es im Gäu bei Empfingen beste, jahrtausende alte Lösböden mit entsprechender Wasserfilter- und Speicherfunktion gibt und dass die Landwirtschaft wieder einmal Acker- und Wiesenflächen durch Überbauung und eventuell durch Ausgleichsmaßnahmen verlieren wird  - wo bleibt der Widerstand der Bauernverbände? Übrigens fördern IKG, die ja an Gemeindegrenzen geplant werden, die Zersiedelung und Verlärmung der Landschaft. Haben das die beteiligten Bürgermeister und der Regionalverband bedacht?



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