Sandbiene - Foto: C. Mohra

Größere Artenvielfalt auf Tübinger Grünflächen

Die Initiative „Bunte Wiese“ wirbt für Extensivierung von innerstädtischen Grünanlagen  

Um die Arten- und Farbenvielfalt der Tübinger Grünflächen zu erhöhen, schlägt die universitäre Studenten- und Mitarbeiterinitiative vor auf einigen ausgewählten Flächen das Abmähen des nachwachsenden Grüns zu reduzieren. Zudem sollen einheimische Strauch- und Heckenbestände gefördert werden.

Dass die Anzahl von Insektenarten auf Grünflächen in besonderem Maße durch die Häufigkeit der Mahd beeinflusst wird, konnte nun auch durch zwei Diplomarbeiten der Universität Tübingen am Institut für Evolution und Ökologie nachgewiesen werden.

Laura Ruoff und Julia Ade untersuchten dafür einige Grünanlagen Tübingens und kamen zu dem Schluss, dass die Anzahl der Wildbienen – die übrigens wichtige Bestäuber sind -  und Käfer mit abnehmender Mahd steigt. Um die Lebensgrundlagen für diese Gruppen zu erhalten, sprechen sich die Verfasserinnen der Abschlussarbeiten für nur zweimaliges Mähen pro Jahr geeigneter innerstädtischen Grünflächen aus. Derzeit werden die Tübinger Grünflächen bis zu zwölf Mal im Jahr gemäht!

Für eine extensivere Pflege spricht auch der ästhetische Aspekt und die Möglichkeit - gerade für Kinder – auf städtischen Wiesen Natur im Nahbereich kennenzulernen: Bisher sind jedoch auch Tübinger Grünflächen überwiegend von einem trostlosen monotonen Einheitsgrün bis -braun geprägt, auf denen sich aufgrund zu häufiger Mahd nur wenige Blumen blicken lassen oder Schmetterlinge flattern.

Tipp für Privatpersonen:In der Tübinger Geschäftsstelle des BUND RV Neckar-Alb können derzeit einheimische Schmetterlingsblumen - Samen erworben werden.

Weitere Informationen auf
www.greening-the-university.de/index.php/bunte-wiese



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