Kommentar zur Glosse im Schwäbischen Tagblatt vom 1.12.2016

Gut, dass die Stadt Tübingen (im Gegensatz zu vielen anderen Kommunen) eine "Baumfällliste" veröffentlicht - der BUND weist bei entsprechenden Bürgeranfragen gern darauf hin. Die "Glosse" bedarf jedoch Ergänzungen:

1. ist die oben genannte Liste trotz mehrfachen Bittens des BUND auf den Seiten der Stadt Tübingen auch mit passenden Suchbegriffen nicht auffindbar, sondern versteckt sich "unter gemeinderat/VO0050..."

2. gibt es in Tübingen "Großgrundbesitzer" wie Wohngenossenschaften, Kliniken usw., die entsprechend große Grünflächen verwalten und störende Bäume fällen bzw. Hecken pflegen, ohne die Stadtverwaltung oder gar die Öffentlichkeit zu informieren - da muss man schon dankbar sein, wenn diese zumindest die gesetzlichen Fristen einhalten.

3. kommt es immer wieder vor, dass quartiersprägende Bäume bei Sanierungs- und Baumaßnahmen laut Plan erhalten bleiben sollen, aber insbesondere ihr Wurzelwerk in der Bauphase so sehr beschädigt wird, dass sie sie krank und damit zur Gefahr werden. Folge: Fällung. Baukontrolle? - Oft Fehlanzeige mangels Personal. Nachpflanzungen sind begrüßenswert, allerdings bieten junge Bäume platzsparender Sorten nur wenig kühlenden Schatten, Erholung und vielfältigen Lebensraum.

Der 4. Fall: Alte, gesunde, für den Artenschutz relevante Bäume werden gerodet und es lässt sich nicht herausfinden, von wem und aus welchem Grund. Zuletzt: Uferpflege. Die scheint in Deutschland unverzichtbar - aber an immer mehr Orten hilft der Biber auf seine Art und Weise!

Barbara Lupp, BUND RV Neckar-Alb



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27. November 2017

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 Im Rahmen der Studium Generale der Universität Tübingen hält die Vorsitzende des BUND-Landesverbandes Baden Württemberg Brigitte Dahlbender einen Vortrag zur Nachhaltigen Entwicklung.

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