Leserbrief zum Artikel "Streit um zwei Baumgruppen", Tagblatt, 26.05.17

Drei Birken, die zwar laut BP zu erhalten sind, aber "Dreck machen" und Stellplätze wegnehmen - können die nicht weg? Angeblich sind sie sowieso bereits durch die Bauarbeiten geschädigt. Die Story hat allerdings eine Vorgeschichte: Während der Bauarbeiten im mittlerweile fertiggestellten Bauabschnitt I wurde immer wieder schweres Gerät direkt neben stattliche, zu erhaltenden Birken und Ahornbäume geparkt oder ein erheblicher Teil ihres Wurzelbereichs abgegraben (s. Fotos). An die Stadtverwaltung gerichtete Bitten, den Baumschutz durch Baukontrolle zu verbessern, blieben mangels Personal ungehört. Einzig ein "Grünplaner" des Auftraggebers teilte mit, dass sich die Bäume schon wieder erholen würden. Diese sind nun "erwartungsgemäß" geschädigt, erkennbar durch wenig Laub und viel Totholz - eine Frage der Zeit, bis sie wegen Verkehrsgefährdung gefällt werden müssen? Im Vergleich dazu stehen die wegen eines Planungsfehlers zur Fällung vorgesehen Birken satt-grün da! Im Übrigen ist fraglich, ob die ehemaligen BewohnerInnen zurückkehren, sich die neue Kaltmiete - und dazu noch einen Stellplatz leisten können. GWG und GSW warben jedenfalls mit Flyern für den Kauf von frei(gebliebenen) Stellplätzen und laut neuer Stellplatzsatzung gibt es Alternativen zu "1 Stellplatz/ Whg". Im spärlich begrünten Innenhof kann man übrigens Wüstenklima erleben. Positives Gegenbeispiel einige Häuser weiter: Saniert, nachverdichtet und alter Baumbestand erhalten - zum Wohle der AnwohnerInnen!


Beim im Leserbrief erwähnten, vergleichsweise vorbildlich nachverdichten und sanierten Bereich handelt es sich um einen Innenhof am Anfang der Königsberger Straße (konnte ich mangels Zeichen nicht mehr erwähnen): BewohnerInnen und KITA-Kinder profitieren vom Schatten und Kühlung durch großen Bäume, vom "Grün" und vom Vogelgesang - mit dem "Dreck" der Bäume können diese vermutlich gut leben.

Barbara Lupp

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Termine

Der BUND Kreisverband Zollernalb hat sein Veranstaltungsprogramm für 2017 herausgegeben - zwischen Februar und November geht es u.a. um Schwedisch Lappland, Nachtfalter und Pilze. Schau doch mal vorbei!

Am kommenden Donnerstag (20. Juli) gibt es im Biosphärenzentrum ab 19:30 Uhr einen spannenden Vortrag zu: Bioökonomie: wie kommen wir zu einem nachhaltigen Handeln? Mehr Informationen finden Sie im in diesem Flyer

Liebe BUND-Freunde,

die Sommerpflege am Huthüttle steht wieder an. Am Samstag, 29. Juli wollen wir ab 8 Uhr bis etwa 12 Uhr wieder die Flächen am Huthüttle mähen und abräumen. Dazu brauchen wir Eure Hilfe!!! Bitte meldet Euch per Telefon (AB) oder Email möglichst zahlreich an - wir können jede Hand brauchen, egal ob groß oder klein!

Für Vesper und Getränke wird gesorgt, daher bitte Anmeldung bis Donnerstag, 27. Juli. Danke.

Kontakt:

 

  • BUND Rottenburg Annette u. Hans-Joachim Rosner
  • Kastanienweg 2,72108 Rottenburg
  • Tel.: 07472 - 3524
  • Mail: bund.rottenburg@bund.net

 

 

 

An mehr als 70 Hütten und Marktständen bieten Aussteller Regionales, Kulinarisches und Kreatives. Am Sonntag findet dann der Tag der Artenvielfalt unter Beteiligung des BUND Reutlingen statt.

  • Wann? Samstag, 29. Juli 2017 - Sonntag, 30. Juli 2017 jeweils von 11.00 – 18.00 Uhr
  • Wo? ALB-GOLD Kundenzentrum - Trochtelfingen
  • Der Eintritt ist frei!

 

 

 

Kohle muss im Boden bleiben, um den Klimawandel aufzuhalten. Doch Deutschland ist bei der Braunkohleförderung weiterhin Weltmeister! Während Politik und Konzerne untätig bleiben, nehmen wir den Kohleausstieg selbst in die Hand. Im August werden wir Kraftwerke durch Blockaden von der Kohlezufuhr abschneiden. Und wenn im November in Bonn die Delegierten zum UN-Klimagipfel zusammentreffen, kommen wir zurück in die Grube. Wir zeigen, wo in Deutschland das Klima verhandelt wird.

Wir sagen Ende Gelände!

 

  • 24. - 29.08. Rheinisches Braunkohlerevier
  • 04. - 05.11 Während der Un Klimakonferenz

 

 

6. September 2017

Umweltpodium zur Bundestagswahl

Die vergangenen drei Jahre gehören zu den global 10 wärmsten Jahren seit Messbeginn - der Klimawandel schreitet ungebremst weiter voran, Feinstaub belastet das Leben der Menschen in unseren Städten und die Versiegelung macht auch keine Pause - Aus diesem Grund veranstaltet der BUND Rottenburg auch in diesem Jahr eine Podiumsdiskussion mit verschiedenen Parteien.

 

 

Weniger Vögel, stummer Frühling. Einige Forscher weisen auf die abnehmende Biodiversität hin, andere reden von Panikmache. Tatsächlich ist die Zahl der Vögel in Deutschland und Europa stark gesunken. Unter den zahlreichen Gründen sind Lebensraum- und Nahrungsmangel die relevantesten Faktoren. Diese Entwicklung hat ökologische und ökonomische Folgen. Um sie zu stoppen müssen wirksame Maßnahmen ergriffen werden. Bürger, Kommunen, Politik, Naturschutz und Landwirtschaft sind gleichermaßen gefordert.

 

  • Wann? 18. - 20. Oktober 2017
  • Wo? Evangellische Akademie Loccum
  • Kosten? Je Tagung ca. 170,- Euro (inklusive 2 Übernachtungen, Vollverpflegung und Tagungsgebühr)
  • Anmeldung unter diesem Link

 

 

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