Klimawerkstatt 2017

Es ist halb 8 Uhr morgens, meine Vorgänger-Praktikantin und ich treffen uns am Tübinger Busbahnhof um gemeinsam zur Geschwister scholl schule zu starten. Am Anfang habe ich noch überlegt das Fahrrad zu nehmen, aber nachdem der Bus den doch überraschend steilen Berg in Angriff nimmt, bin ich froh es nicht getan zu haben. Als wir ankommen bin ich ziemlich überrascht, das Gebäude ist groß mit einer weitläufigen Aula, und der erste Raum in den ich schaue gleicht eher einem Hörsaal wie ich ihn von der Uni kenne. Doch das hier ist tatsächlich eine Schule, und um uns herum wuselt es von Kindern aller Klassenstufen. Heute ist für die Oberstufe außerdem ein besonderer Tag, unter anderem der Grund warum der BUND heute überhaupt an der Schule ist, und zwar der Tag der letzten Mündlichen Abiturprüfung. An vielen anderen Schulen bekommen die Schüler an diesen Tagen frei, doch nicht an der engagierten GSS. Seit 1989 ist diese nämlich eine UNESCO-Projektschule, was eine hohe Auszeichnung für besonderes pädagogisches und politisches Engagement darstellt.

 

Deshalb sind wir heute hier. Auch in diesem Jahr fand wieder die sogenannte Klimawerkstatt im Rahmen der Klimaschutzkampagne „Tübingen macht blau“ statt. Dabei nahmen rund 250 Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums und der Gesamtschule teil und lernten in Vorträgen und verschiedenen Workshops Neues über den Klimawandel. Außerdem sollten sie eigene Ideen entwickeln wie jede*r das Klima und unsere Erde schützen kann.

Hierbei gab es parallel verschieden Werkstätten zu Themen wie, Stromverbrauch, umweltfreundliche Mobilität, klimafreundliche Ernährung oder Plastik/Mikroplastik, auf letzteres hatten wir vom BUND RV Neckar-Alb uns spezialisiert. Wir begannen den Morgen mit einer kurzen Vorstellungsrunde unsererseits und unserer Organisation, sowie allgemeinem Namensschildchenbasteln, sodass die anstehende Fragerunde leichter vonstattengehen konnte. Das Thema unserer Werkstatt sollte wie zu vor erwähnt Plastik bzw. Mikroplastik im speziellen sein. Unsere Geschäftsführerin Barbara Lupp erklärte den Kindern, was überhaupt unter Mikroplastik zu verstehen ist und wie es in die Umwelt gelangt. Über verschiedene Infografiken wurde der Weg von primären Mikroplastik, welches bereit in mikroskopischer Form in verschiedenen Körperpflegeprodukten genutzt wird, und der sekundäre Weg, dem Zerfall von Plastikmüll in kleinere Fragmente durch Salz, Sonne und Sand erklärt. Im Anschluss haben wir mit den Kindern einen sogenannten Top-Tipp erarbeitet, mit dem sich im Alltag die größte Menge an Plastikmüll einsparen lässt. Neben der Reduzierung von Verpackungen wurde als bester Vorschlag der Verzicht auf To-Go Becher ausgewählt.  Pro Stunde landen so allein in Deutschland alleine über 300.000 Becher im Müll. Dass Plastik nicht immer zwangsweise auf dem Müll landen muss, sondern auch aufgewertet werden kann, lernte die Klasse im Praktischen tteil der Werkstatt, in dem alle aus alten Plastikflaschen, zwei Holzstäben und einer Schnur ein

Eine kleine Gruppe von Freiwilligen hat hierzu dann ein Plakat gestalten dürfen, welches zum Schluss in der gemeinsamen Abschlussveranstaltung aller Workshopteilnehmer vorgestellt wurde. Bei dieser war unter anderem der grüne Bürgermeister von Tübingen zugegen, und lobte die Schüler für ihr Engagement.

Samuel Müller



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