Klimawerkstätten an der Geschwister-Scholl-Schule

Hier geht es zu unseren Berichten der Klimawerkstätten an der Geschwister Scholl Schule.

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Gewässer Exkursionen

Hier geht es zu den berichten von unseren Exkursionen mit Grundschulklassen an verschiedene Fließgewässer in Tübingen.

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Energiespar-Detektive

Berichte zu den "Energiespardetektiven" hier

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Orientierung im Gelände

Berichte zu "Orientierung im Gelände" hier

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Neckarexkursion mit der Grundschulklassen der Hügelschule

Bei einem Spaziergang am Neckar begegnet man meist einigen Vögeln, Fischen und Insekten. Der große Artenreichtum des Lebensraums Neckar, in dem die wirbellosen Kleintiere die mit Abstand artenreichste Tiergruppe darstellen, bleibt einem auf den ersten Blick allerdings verborgen. Mit Fangnetzen, Eimern und Lupen ausgestattet machten sich die Klassen 3a und 3b der Hügelschule mit ihren engagierten Lehrerinnen, Dr. Alfons Renz von der Tübinger Mikroskopischen Gesellschaft e.V. sowie Max Blon, Agnes Krettek und Barbara Lupp vom BUND Neckar-Alb auf eine Erkundungstour in die Welt unterhalb der Wasseroberfläche.

Bei hochsommerlichen Temperaturen und Sonnenschein am Uferbereich des Neckars unterhalb des Kraftwerks Brückenstraße zeigte Barbara Lupp vom BUND kurz, wie man erfolgreich keschert und stellte Fragen zur Wasserqualität bzw. zur Wasserbelastung; Schlussfolgerung: Baden ja (auch wenn Behörden dieses Fließgewässer nicht als „offizielles Badegewässer“ freigeben) – trinken nein! Ein Ziel war, die Gewässergüte ohne großen technischen Aufwand anhand von wirbellosen Wasserorganismen einschätzen zu lernen. Bestimmung der Gewässergüte anhand wirbelloser Wasserorganismen vermittelt. Denn nicht alle Kleintiere leben in allen Bereichen des Neckars. Stattdessen haben sie sich an unterschiedliche Umweltbedingungen angepasst. So benötigen „Sauberwassertiere“ kaltes, sauerstoffreiches Wasser, während „Schmutzwassertiere“ mit wärmerem und sauerstoffärmerem Wasser zurechtkommen. Zudem gibt es Arten, die Strömung bevorzugen und solche, die eher in stehenden Gewässerabschnitten vorkommen. An diesen Tagen wurde der Fokus auf einen frei fließenden Abschnitt gelegt. Dabei kam die Frage auf, warum so kleine Lebewesen nicht mit der Strömung flussabwärts getrieben werden? Im „Kampf gegen die Strömung“ halten sich die Kleintiere vor allem zwischen Wasserpflanzen oder plattgedrückt unter Steinen auf, wo die Strömung geringer ist. Auch deshalb ist die richtige Technik beim Keschern wichtig. Nach einigen Versuchen klappte es dann problemlos und die Kinder entdeckten vor allem Eintagsfliegenlarven, die im Gegensatz zu den ausgewachsenen Tieren bis zu zwei Jahren im Wasser leben, sowie eine ausgewachsene Eintagsfliege, Schlammfliegenlarven, mehrere Bachflohkrebse und einen Rollegel (zumindest wenn er gehäuft vorkommt, ein Indikator für eher schlechte Wasserqualität). Highlights waren jedoch mehrere Schlammpeitzger und Jungfische von Weißfischen, die erfolgreich gekeschert und nach dem Beobachten natürlich wieder freigelassen wurden.

Auch im Sommer 2016 hatten Kinder der Hügelschule wieder die Möglichkeit mit ihren Lehrerinnen den Neckar und seine Bewohner zu untersuchen. Der modrige Geruch ließ auf starke Bakterienaktivität und/ oder "Algenblüte", folglich auf  (zu) gute Nährstoffversorgung schließen. Die SchülerInnen überlegten, was neben den Kläranlagen jeder zur Sauberkeit von Fließgewässern beitragen könnte: Nur so viel, möglichst leicht abbaubare Reiniungsmittel verwenden wie notwendig, Autos keinesfalls zu Hause waschen und natürlich keinen Plastikmüll (von dem im Uferbereich einiges herumlag!) verursachen.

 Agnes Krettek/ Barbara Lupp

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Wassertiere, Weiden,....Umweltaktion BUND und Hechinger-Eck-Schule

Die Klasse 4 a der Gesamtschule Hechinger Eck, ihre engagierte Lehrerin und Aktive des BUND und von Greening the University setzten sich vor der (Schul-)Haustür für Natur und Umwelt ein. Ausgestattet mit vom Bauhof der Stadt Tübingen zur Verfügung gestellten Mülltüten, Müllpiekser und Handschuhen fanden die  SchülerInnen auf dem Weg zur Steinlach und am Ufer zahlreiche Plastikverpackungen, Böller, unendlich viele Zigarettenstummel, aber auch ein kaputtes Handy und einen Pullover - so kamen 7 Säcke auf weniger als 500m Uferstrecke zusammen. Nina Gnann vom BUND und Greening-Mitglied fragte die SchülerInnen vorab nach ihren "besten Müllstories". Diesen fielen von Plastiktreibgut beim Strandurlaub bis zu den alltäglichen Kaugummiresten auf dem Schulweg viele Geschichten ein. "Ihr seid Vorbild!" betonte Barbara Lupp vom BUND, "Ziel diese Aktion ist nicht, dass Ihr immer den Müll anderer beseitigt" sondern, "dass sich Eure Eltern und MitschülerInnen an Eurem Vorbild orientieren". Bei Sonnenschein wurde am Steinlachufer das vom Tiefbauamt Tübingen finanzierte Picknick verputzt und dabei praxisnah über Müllvermeidung diskutiert - vom Apfel, der keine Verpackung benötigt und der Banane, die ihre eigene mitbringt bis zum bewussten Konsumverhalten: Weniger "Müll", das heißt weniger Wegwerfprodukte kaufen. Anschließend pflanzten die SchülerInnen an zwei erodierten Stellen des Steinlachufers heimische Mandel- und Purpurweidenstecklinge. Sie waren überrascht, dass es genügt ein frisches Weidenstöckchen ohne Wurzel in den feuchten Boden zu stecken. Sie werden beobachten, ob diese tatsächlich anwachsen. Da auch die Steinlach bei diesem Ausflug mitspielte, und das Hochwasser der vergangenen Tage abgeflossen war, bestand die Gelegenheit einige Wasserbewohner mit Becherlupen zu beobachten: Eintagsfliegenlarven - krabbelnde Sedimentbewohner denen ihre Zukunft als elfenzartes Insekt nicht anzusehen war, Bachflohkrebse und Käverlarven gingen ins Netz. Der BUND plant weitere Aktionen, bei denen Naturerfahrung und Naturschutz verknüpft werden.

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Die Klimawerkstatt an der Geschwister-Scholl-Schule Tübingen

Klimawerkstatt 2015:
…Aus alten Floppy-Disketten bzw. gebrauchten Tetrapaks wurden dauerhafte, neue Produkte, nämlich Geldbeutel und Notizblöcke mit Hülle, geschaffen.

      

 

Neben diesem Praxisteil, bei dem die fünfzehn Schülerinnen zahlreiche weitere Ideen zum „upcycling“ einbrachten, hinterfragte die Gruppe ihre Konsumgewohnheiten: Reicht es aus, längerlebige Produkte zu kaufen und nur solche, die man wirklich benötigt? Oder sollte man als KonsumentIn und BürgerIn politisch aktiv werden? Abschließend schlossen die SchülerIn mit jeweils einer Patin/ einem Paten einen Zukunftsvertrag – eine konkrete Maßnahme als Beitrag zum Klimaschutz

 

 

Klimawerkstatt 2013:
Der Oberbürgermeister Boris Palmer gibt Energiespartipps. Im Hintergrund sind die Ergebnisse der Schülerarbeitsgruppen zu sehen:

 

Konsumkritischer Stadtrundgang mit der Gruppe "Weltbewusst" und dem BUND RV Neckar-Alb: Hier besprechen wir mit SchülerInnen "die Reise einer Jeans" - Besuch eines Modeshopfiliale und Gespräch mit deren Filialleiterin inklusive!

 

 



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Termine / Newsletterabo

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27. November 2017

30 Jahre Brundtland-Bericht: Eine Bilanz zur Nachhaltigen Entwicklung aus zivilgesellschaftlicher Perspektive

 Im Rahmen der Studium Generale der Universität Tübingen hält die Vorsitzende des BUND-Landesverbandes Baden Württemberg Brigitte Dahlbender einen Vortrag zur Nachhaltigen Entwicklung.

Mehr zur Studium Generale: ---->

Der BUND Kreisverband Zollernalb hat sein Veranstaltungsprogramm für 2017 herausgegeben - zwischen Februar und November geht es u.a. um Schwedisch Lappland, Nachtfalter und Pilze. Schau doch mal vorbei!

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