Naturtagebuchwettbewerb 2016 (Fortsetzung von Startseite)

„Der Naturtagebuch-Wettbewerb der BUNDjugend begeistert die jungen Baden-Württemberg*innen, sich intensiv und engagiert mit der Natur zu beschäftigen. Die Wettbewerbsteilnehmerinnen und -teilnehmer tragen dazu bei Verantwortung für die Natur zu übernehmen. Der Erhalt unserer biologischen Vielfalt ist kein Nischenthema. Es ist eine unserer grundlegenden Pflichten, den Schatz unserer Natur für die kommenden Generationen zu bewahren“, sagte Helmfried Meinel, Ministerialdirektor vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg in seinem Grußwort im Vorfeld der Preisverleihung.

2. Platzierte aus Dettenhausen

Annelie Adam (11 Jahre) aus Dettenhausen hat für ihr Naturtagebuch ein Bienenvolk über mehrere Monate hinweg beobachtet und damit einen zweiten Platz geholt. In dem Tagebuch schreibt sie: „Die Königin scheint geschlüpft zu sein und den Hochzeitsflug überlebt zu haben, denn man kann eindeutig frische, noch nicht verdeckelte Brut in den Waben Erkennen.“ Die Jury lobt in der Begründung für den Preis, die exakten Beobachtungen,  genauen Recherchen und schöne Darstellungen.

Gut 700 Kinder haben landesweit beim 24. Naturtagebuch-Landeswettbewerb 2016 der BUNDjugend mitgemacht. 70 Kinder haben in den Kategorien Einzel-, Gruppen- und Schulklassen-Wettbewerb -einen ersten Preis für das schönste Naturtagebuch entgegengenommen. 52 Kinder haben einen Preis für den zweiten Platz erhalten. Überreicht hat die Urkunden und Preise für die Erstplatzierten heute (11.02.)  Dr. Brigitte Dahlbender, Landesvorsitzende des BUND Baden-Württemberg.

Wettbewerb: Wichtiger Beitrag für die Umweltbildung junger Menschen

 

Die studierte Biologin und Landes-Chefin des BUND Baden-Württemberg sagte über die ausgezeichneten Naturtagebücher: „Die Beobachtungen der Kinder aus der Natur sind beeindruckend. Die kreativen und fantasievollen Darstellungen machen die Naturtagebücher zu wirklichen Schätzen. Seit 24 Jahren leistet der Wettbewerb der BUNDjugend Baden-Württemberg einen wichtigen Beitrag für die Umweltbildung junger Menschen in Sachen Artenvielfalt. Eine Pflanze, ein Tier oder einen Lebensraum zu beobachten, öffnet den Blick der jungen Menschen für die Natur und ihre Bedeutung. So werden die Kinder zu verantwortungsvollen Naturschützer*innen und Botschafter*innen für die Biodiversität.“

Sebastian Sladek, Geschäftsführer der Elektrizitätswerke Schönau, betonte ebenso die gesamtgesellschaftliche Bedeutung des Wettbewerbs: "Die Elektrizitätswerke Schönau unterstützen den Naturtagebuch-Wettbewerb, weil die großen Herausforderungen unserer Zeit es unabdingbar machen, dass sich Kinder schon früh mit den Themen Ökologie und Nachhaltigkeit auseinandersetzen."

Die Tagebücher sind liebevoll verfasst und gestaltet. Ein Kind beschäftigte sich beispielsweise von Frühjahr bis Herbst regelmäßig mit einem Walnussbaum, hielt in Texten und Fotos fest, wie sich der Baum über die Jahreszeiten veränderte, presste seine Blätter und sammelte Moose und Wespennester, die es am Baum fand. Eine Gruppe von Kindern zog Entenküken auf, dokumentierte mit Bildern und Zeichnungen ihre Entwicklung und baute ihnen ein Gehege. Die ausgezeichneten Tagebücher waren bei der Preisverleihung in einer Ausstellung zu sehen.
Raus in die Natur: Mit allen Sinnen beobachten und erfahren

Die Projektleiterin des Wettbewerbs bei der BUNDjugend, Ladi Oblak, über die Kreativität und das Engagement der Kinder: "Die Zeit von Kindern ist heute sehr stark verplant. Da wird es immer wichtiger, in die Natur zu gehen und sie mit allen Sinnen zu erfahren und zu beobachten. Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass es Kindern sehr gut tut, wenn sie sich auf die ruhigen, langsamen Abläufe in der Natur einlassen. Angesichts der verplanten Zeit von Kindern freuen wir uns sehr darüber, dass auch 2016 wieder so viele aktiv am Naturtagebuch teilgenommen haben."

Hintergrund:

Der Naturtagebuch-Wettbewerb der BUNDjugend Baden-Württemberg begeistert seit 1993 Kinder von 8–12 Jahren für Natur und Naturschutz. Kinder, Kindergruppen und Schulklassen aus Baden-Württemberg sind jedes Jahr aufgerufen sich ein Tier, eine Pflanze oder ein Biotop auszusuchen und zu beobachten. Ihre Beobachtungen dokumentieren sie in ihrem Naturtagebuch. Das vierteljährlich erscheinende Manfred Mistkäfer Mitmach-Magazin ruft zum Wettbewerb auf und bietet Anregungen und Informationen nicht nur für Kinder, sondern auch für Eltern, Lehrer*innen und Gruppenleitungen. Der Wettbewerb wird seit 1993 maßgeblich durch die Stiftung Naturschutzfonds Baden-Württemberg gefördert; auch 2016 mit 33.200 Euro.

 

Weitere Informationen:

 

 

 



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